Pflegebeauftragter stellt Studie vor - und gibt Verantwortung ab / Laumann-Untersuchung zu Gehaltsunterschieden in der Pflege
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am 27. Januar 2015 vorgestellte Studie zeigt, dass auch in der
Altenpflege Gehälter gezahlt werden, die den Vergleich mit vielen
anderen Ausbildungsberufen bestehen. Es werden aber auch erhebliche
Gehaltsunterschiede zwischen Beschäftigten in der Altenpflege und
denen in Krankenhäusern deutlich.
Dazu Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter
sozialer Dienste e. V. (bpa): "Der angenommene Gehaltsunterschied der
Beschäftigten in der Altenpflege von 18 bis 20 Prozent zu denjenigen
in den Krankenhäusern ist heute und in Zukunft nicht zu begründen.
Wenn hier eine Angleichung gewünscht ist, müssen sich insbesondere
die Kostenträger erklären. Um den Gehaltsunterschied aufzuholen,
werden höhere Leistungen aus der Pflegeversicherung benötigt. Zudem
wird eine deutlich höhere Belastung der Sozialhilfeträger
unausweichlich sein. Ganz besondere Überzeugungsarbeit wird aber
notwendig sein bei den pflegebedürftigen Menschen und ihren
zahlungspflichtigen Angehörigen. Ihnen muss seitens der Politik klar
gesagt werden, dass sie die Hauptlast tragen müssen, wenn eine
deutliche Aufwertung der Altenpflege erreicht werden soll. Zudem muss
die Politik sich klar von der im 1. Pflegestärkungsgesetz verankerten
Billigpflege aus Osteuropa und den aktuell eingeführten, nach
Landesrecht anerkannten Leistungserbringern ohne Pflegemindestlohn
distanzieren."
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa
20.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch
www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei
etwa 20,6 Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.:
030-30878860, www.bpa.de
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Datum: 29.01.2015 - 11:37 Uhr
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