Rheinische Post: Draghis kluge Antwort auf AthenerÜbermut
ID: 1169700
europäischen Haus ist: er, der Präsident der Europäischen Zentralbank
(EZB). Während Spitzenpolitiker wie Hollande oder Juncker dem
griechischen Regierungschef Alexis Tsipras den roten Teppich
ausrollen, lässt Draghi Taten sprechen. Er verweigert nun die Annahme
griechischer Anleihen und dreht griechischen Banken damit den
Geldhahn zu. Aus gutem Grund: Sein Vorgänger Trichet hatte die Lex
Hellas einst nur einführen können, weil Athen die Reform-Kontrolle
der Geldgeber-Troika zuließ. Nun wirft Tsipras die Troika aus dem
Land, die EZB reagiert konsequent. Draghis Timing ist kein Zufall. Er
dürfte die Ankündigung bewusst vor den gestrigen Besuch des
griechischen Finanzministers in Berlin gelegt haben. Draghis
Botschaft an die Griechen: Ohne Zusammenarbeit mit der EZB und
Deutschland seid ihr verloren. Seine Botschaft an Kanzlerin Merkel:
Mögen wir über die ultra-lockere Geldpolitik auch uneinig sein, bei
Griechenland ziehen wir an einem Strang. Ein gutes Zeichen. So kommt
Tsipras, der sich in Paris und Brüssel aufführt wie ein Imperator,
obwohl er doch nur der König der Bettler ist, hoffentlich rasch zur
Vernunft.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.02.2015 - 21:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1169700
Anzahl Zeichen: 1419
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 249 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Draghis kluge Antwort auf AthenerÜbermut"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Merkels riskante Reise ...
Normalerweise scheuen Spitzenpolitiker das Risiko einer Blamage wie der Teufel das Weihwasser. Wenn Angela Merkel und François Hollande jetzt ohne solide diplomatische Vorbereitung gemeinsam zu einer Vermittlungsreise im Ukraine-Konflikt aufbrechen, dann gehen sie genau dieses Risiko ein. Die de
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Griechenlandkrise Leere Hände Wolfgang Mulke, Berlin ...
Folgt die neue griechische Regierung einem geheimen Plan, oder ist sie nur blauäugig? Auch nach dem Besuch von Finanzminister Gianis Varoufakis beim Amtskollegen Wolfgang Schäuble ist diese Frage nicht zu beantworten. Am Ende der ersten Tour durch Europas Hauptstädte steht der Gast ebenso wie
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Die NATO und ihre Russlandpolitik Jenseits der Militär-Option Knut Pries, Brüssel ...
In der Frühphase der russischen Aggression gegen die Ukraine war die NATO bemüht, sich diesen Konflikt weit vom Leibe zu halten. Gefragt seien in erster Linie die EU, die UNO und die OSZE, hieß es. Das transatlantische Bündnis, dem die Ukraine nicht angehört, sei allenfalls ein nachrangiger
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Gehaltsplus für Klinikärzte Erfolgreichste Gewerkschaft PETER STUCKHARD ...
Glückwunsch, Marburger Bund! Die Gehaltssteigerungen für die 52.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken mit einem Gesamtvolumen von mehr als 4 Prozent können sich wohl sehen lassen. 5,4 Prozent hatte die Ärztegewerkschaft gefordert. Damit zeigt sie einmal mehr, dass sie die wohl erfo




