FREIE WÄHLER thematisieren Abwanderung von 17 Mio. Bürgern seit 1991 / Vorsitzender Aiwanger: "Deutschland muss auch für die Eliten wieder attraktiv werden!"
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thematisieren auch die Abwanderung aus Deutschland. Die gab es seit
1991 in unglaublichem Ausmaß. Rund 17 Mio. Menschen haben Deutschland
seit 1991 verlassen. Das entspricht der Bevölkerungszahl von
Nordrhein-Westfalen oder etwas mehr als die Bevölkerungszahl der
damaligen DDR. Bei rund 670 000 Geburten im Jahr in Deutschland
verlassen jährlich mehrere Hunderttausend das Land, gerade auch
Hochqualifizierte.
FREIE WÄHLER-Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Wir müssen uns
fragen, warum Deutschland für 17 Mio. Menschen seit 1991
offensichtlich nicht mehr attraktiv genug war und warum gerade auch
die Eliten davonlaufen. Darunter Ärzte und andere wichtige
Fachkräfte, die wir dringend benötigen."
Laut Migrationsbericht der Bundesregierung 1991 - 2013 gab es
demgegenüber 21,3 Mio Zuzüge aus dem Ausland nach Deutschland. Gut 1
Mio. kamen 2014 nochmals hinzu. Tendenz steigend.
Aiwanger: "Die Wirtschaft ruft immer lauter und dringender nach
Fachkräften auch aus dem Ausland. Gleichzeitig tun wir aber zu wenig,
um die Fachkräfte, die hier aufwachsen und ausgebildet werden, im
Land zu halten. Wir müssen unser Land wieder attraktiv machen für
Leistungsträger. Optimale Kinderbetreuung, ein einfacheres
Steuersystem nach dem Modell Kirchhof, Abschaffung der
Erbschaftssteuer, weniger Bürokratie, weniger Zugangsbeschränkung
fürs Studium beispielsweise im Medizinbereich, mehr Risikokapital für
Existenzgründer, Ertüchtigung der Verkehrsinfrastruktur, Bewältigung
der Energiewende usw. Deutschland muss aus der Lethargie heraus und
zukunftsfähig gemacht werden, dann bleiben auch die Macher im Land."
Pressekontakt:
Steffen Große
Sprecher FREIE WÄHLER
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Datum: 09.02.2015 - 16:52 Uhr
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