Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Flüchtlingen

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Flüchtlingen

ID: 1171557
(ots) - Dem grausamen Krieg in Syrien mit viel Glück
entkommen, die halsbrecherische Flucht übers Mittelmeer überlebt, ein
paar Tage lang in Deutschland zum Luftholen genutzt und dann das:
Vermummte werfen Feuerwerkskörper vor ein Asylantenheim einer
deutschen Kleinstadt. Was mag in den Köpfen von zehnjährigen Kindern
vorgehen, die das miterleben müssen? In diesen Tagen erinnern sich
die Älteren an das Ende des Weltkrieges vor 70 Jahren. Vielen fällt
es auch nach dieser langen Zeit noch schwer, davon zu erzählen - die
Erlebnisse waren eigentlich unbeschreiblich. Den Flüchtlingskindern
von heute wird es ähnlich ergehen. Schlimm genug. Wer Brandsätze oder
auch nur Knallkörper auf Übergangsheime wirft, nimmt den Tod von
Menschen in Kauf. Das ist kein Protest gegen eine angeblich verfehlte
Flüchtlingspolitik, sondern schlicht feige und kriminell. Bewiesen
ist nichts. Wer aber rassistischen und fremdenfeindlichen Parolen
hinterherläuft, macht diesen gewalttätigen Extremisten erst Mut. Wo
»Pegida« stark ist, gibt es mehr Übergriffe. Das kann Zufall sein,
muss aber nicht.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Schwäbische Zeitung: Durchsichtiges Kalkül
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.02.2015 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1171557
Anzahl Zeichen: 1344

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 199 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Flüchtlingen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalen-Blatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

WESTFALEN-BLATT - Till Brönner: "Nichts aus Corona gelernt" ...
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un

34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder

NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in


Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt


Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar "Studierendenwerk" versus "Studentenwerk" Sprachlicher Unsinn FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF ...
Im Wissenschaftsbetrieb ist es ein alter Konflikt, wobei auch ein hohes Maß an geistigem Kapital nicht vor Irrtümern schützt. Häufig entscheiden sich Mitarbeiter in Hochschulen wie nun die Landesregierung in NRW für das geschlechtsneutrale und politisch korrekte "Studierendenwerk",

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Gemeinden verteidigen Kirchenasyl Hilferuf Björn Prüßner ...
Das Kirchenasyl eint die Christen wie lange nichts mehr. Erstaunlicherweise im Bestreben, Politikern mit langem Atem zu widersprechen, deren Partei das "C" im Namen trägt. Kein Christ kann vertreten, Flüchtlinge sehenden Auges Verfolgung und Tod auszuliefern. Denn nur um diese Fälle

Stuttgarter Nachrichten: Kommmentar zu Pegida: ...
Mag sich Pegida auch totlaufen: Der Protest dürfte weiterleben. Unauffällig, aber weiter politisch brandgefährlich. Dennoch tut es gut, die wohl unvermeidliche Spaltung des Bündnisses zu erleben - jener diffusen Mischung aus rechtsradikalem Schmuddel, kleinbürgerlichem Aufbegehren, ehrlicher

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Ukrainegipfel in Minsk Einer fehlt Johann Vollmer ...
Man wird den Eindruck nicht los, dass der Ukrainegipfel in Minsk gescheitert ist, noch ehe er begonnen hat. Mit unnachgiebiger Härte versuchen russische Separatisten und die ukrainische Armee, sich gegenseitig Geländegewinne abzutrotzen, um die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Argumente


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z