Rheinische Post: Lehren aus Schulausfall
ID: 1178044
Unterricht ausfällt. Ein Gräuel war mir der Sport. Inzwischen habe
ich begriffen, dass jede ausgefallene Schulstunde Chancen nimmt.
Deshalb verdient Schulministerin Löhrmann ein Fleißkärtchen. In ihrer
Amtszeit hat sich der Unterrichtsausfall reduziert. Allerdings gehen
immer noch 1,8 Millionen Stunden für die Wissensvermittlung verloren.
Welche Fächer, welche Schulen, welche Regionen besonders betroffen
sind, sagt die Statistik nicht. Der Lerneffekt der Untersuchung ist
folglich begrenzt. Zu bemängeln ist vor allem das Verfahren der
Erhebung. Da ruft die Landesregierung die digitale Offensive aus und
erhebt Daten wie zu Zeiten der Kreidetafel. Nicht etwa per
Knopfdruck, sondern durch schriftliche Nachfrage in 700 von 6000
Schulen in NRW. Wer wirklich etwas gegen Lernlücken tun will, braucht
eine tagesaktuelle Erfassung. Damit wären spezifische Informationen
auswertbar, Probleme ließen sich frühzeitig erkennen und Ausfälle
besser kompensieren. Fazit: Die Schulministerin benötigt Nachhilfe in
IT und Organisation. Vor dieser Lektion sollte sie sich nicht
fürchten.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.02.2015 - 20:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1178044
Anzahl Zeichen: 1370
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Lehren aus Schulausfall"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Ernste Belastungsprobe ...
Die Botschaft des Wirtschaftsministers ist unmissverständlich: Der Entwurf für den neuen Landesentwicklungsplan (LEP) muss nachgebessert werden, und zwar gründlich. Die massive Kritik vor allem des Mittelstands, der sich um den Wirtschaftsstandort NRW sorgt, trägt also Früchte. Die Frage is
Rheinische Post: Große Koalition macht es sich zu bequem ...
Die Streitthemen der großen Koalition mögen neben der Euro-Rettung und der Ukraine-Krise belanglos wirken. Dennoch machen es sich Union und SPD innenpolitisch zu bequem. Die Ergebnisse im Koalitionsausschuss vom Dienstagabend waren ebenso mager wie das Abendessen aus Hühnerfrikassee und Salat
Schwäbische Zeitung: Viel Lärm um nichts ...
Die Mietpreisbremse kommt, das ist die einzige Nachricht des Koalitionsausschusses. Eigentlich aber ist es keine Nachricht, dass ein Gesetz, das schon in erster Lesung im Bundestag beraten wurde, nun auch wirklich in Kraft treten soll. Dass Mietern in Ballungsräumen geholfen werden soll, ist sc
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Obama setzt sein Veto gegen Kongressmehrheit Clinch Dirk Hautkapp, washington ...
Ab heute werden die Konservativen in Washington ihn noch lauter als Neinsager und Arbeitsplatzverhinderer beschimpfen. US-Präsident Barack Obama hat den politischen Mehrheitswillen im republikanisch beherrschten Kongress, die klimapolitisch umstrittene Öl-Pipeline "Keystone XL" von K




