Der Wohnort bestimmt den Schulerfolg: Grundschulprogramm Vivo der Stiftung der Deutschen Wirtschaft will Herkunft und Bildungserfolg entkoppeln
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Schulerfolg eines Kindes. Das zeigt eine kürzlich veröffentliche
Studie der Bertelsmann Stiftung. Schülerinnen und Schüler aus sozial
schwachen Stadtteilen liegen demnach oft bis zu zwei Jahre hinter
ihren Klassenkameraden aus sozial stärkeren Stadtteilen zurück.
Obwohl im deutschen Bildungssystem auch positive Tendenzen zu
verzeichnen sind, besteht weiterhin ein enger Zusammenhang zwischen
Herkunft und Bildungserfolg.
Mit dem Programm Vivo - Bildung von Grund auf! entwickelt die
Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) die Potenziale von
Grundschulkindern aus sozial schwachen Stadtteilen. Herkunftsbedingte
Nachteile auszugleichen, ist das Ziel. Vivo stärkt die für den
Lernerfolg wichtigen Kompetenzen von derzeit rund 150
Grundschulkindern aus Düsseldorf, Hamburg und Neumünster. Gefördert
werden sie von der ersten bis zur fünften Klasse. Im ganzen
Klassenverband unterstützt das Programm die Schüler darin, dass sie
den Übergang auf die ihren Potenzialen entsprechende weiterführende
Schule bestmöglich meistern.
Wöchentlich bekommen die Kinder Besuch von professionellen
Trainerinnen, Trainern und dem Programm-Maskottchen Vivo, der Ameise.
"Wir freuen uns über die ersten tollen Erfolge von Vivo, die sich
auch schon im Regelunterricht bemerkbar machen. Unsere
hochengagierten Trainerinnen und Trainer schaffen es jede Woche
erneut, die Kinder zu motivieren und zu begeistern", berichtet Saskia
Wittmer-Gerber, Bereichsleitung Schülerförderung der Stiftung der
Deutschen Wirtschaft: "Die enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten
Programmakteuren macht es möglich, die Kinder besonders wirkungsvoll
und nachhaltig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen."
Folgendes Bildmaterial kann im Rahmen einer Berichterstattung über
Vivo und unter Angabe der Bildquelle Stiftung der Deutschen
Wirtschaft (sdw) verwendet werden:
http://mail3.sdw.org/dokumente.nsf/0/17599AD1CCD35B19C1257DD900532C84
Pressekontakt:
Lena Altman, Referentin Kommunikation, Stiftung der Deutschen
Wirtschaft (sdw) gGmbH, Breite Straße 29, 10178 Berlin, Tel.: 030
278906-15, Mobil: 0151 16 52 8347, E-Mail: l.altman@sdw.org
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Datum: 26.02.2015 - 10:40 Uhr
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