NOZ: Interview mit Julia Klöckner, stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende
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nicht zu Deutschland
CDU-Vize bekräftigt Forderung nach Burka-Verbot - Für
differenzierte Debatte zum Kirchenasyl
Osnabrück.- Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia
Klöckner hat der Äußerung des früheren Bundespräsidenten Christian
Wulff widersprochen, der Islam gehöre zu Deutschland. In einem
Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) sagte
Klöckner: "Es gibt nicht den einen Islam, es gibt verschiedene
Ausprägungen." Dazu gehörten auch extremistische Strömungen, die
bereit seien, gegen Nicht- und Andersgläubige Gewalt einzusetzen, die
eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ablehnten, die
antisemitisch und homophob seien. "Muslime, die unsere Grundordnung
eines aufgeklärten Landes teilen, die gehören zu Deutschland, aber
nicht fundamentalistisch-extremistische Ausprägungen des Islam",
erklärte Klöckner.
Die rheinland-pfälzische CDU-Landeschefin bekräftigte ihre
Forderung nach einem Burka-Verbot. "Vollverschleierung ist kein
Ausdruck religiöser, kultureller Vielfalt", sagte Klöckner. Die Burka
stehe für ein abwertendes Frauenbild und für die Unterdrückung der
Frauen. Es komme nicht darauf an, wie häufig man in Deutschland eine
vollverschleierte Frau sehe. "Wenn ein fundamentalistischer Mann es
nicht ertragen kann, dass Frauen in der Öffentlichkeit ihr Haar oder
ihr Gesicht zeigen, dann ist nicht die Frau, sondern dieser Mann das
Problem", sagte Klöckner.
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Datum: 28.02.2015 - 07:00 Uhr
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