Rupprecht/Jung: Einheitsschule ist Ideologie von gestern
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Berufsvorbereitung sprechen
Der DGB hat ein Positionspapier zum Thema Schule vorgestellt. Eine
zentrale Forderung ist die "Eingliedrigkeit" des Schulsystems. Hierzu
erklären der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im
Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der zuständige
Berichterstatter, Xaver Jung:
Albert Rupprecht: "Mit den alten Zöpfen von der Einheitsschule
lösen wir nicht die Herausforderungen unserer Zeit. Es gibt keine
Einheitskinder und darum brauchen wir keine Einheitsschulen. Vielmehr
kommt es darauf an, die Kinder entsprechend ihrer Talente auf ein
selbstbestimmtes Leben in Beruf und Gesellschaft vorzubereiten. Dazu
gehört eine solide Grundlage in den technischen Fächern ebenso wie
eine systematisch angelegte Berufswahlvorbereitung. Dass teilweise
die Hälfte der jungen Menschen Ausbildung oder Studium abbrechen, ist
nicht länger hinnehmbar. Insofern besteht dringender Handlungsbedarf.
Hierüber wollen wir auch mit dem DGB sprechen."
Xaver Jung: "Eine wirksame Berufsorientierung ist ohne praktische
Erfahrungen unmöglich. Insofern ist eine enge Kooperation zwischen
Schulen und Unternehmen wichtig. Viele Jugendliche gieren nach
Informationen über wirtschaftliche Grundlagen und Zusammenhänge. Es
ist wichtig, diesem Anliegen gerecht zu werden. Deswegen brauchen wir
nicht weniger Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen, sondern
mehr. Dabei können durchaus auch die Gewerkschaften einbezogen
werden. Denn das deutsche System der Sozialpartnerschaft gehört zu
den Erfolgsfaktoren unseres Wohlstandes."
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Datum: 04.03.2015 - 15:29 Uhr
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