WAZ: Harte Zeiten für die Stromriesen
- Kommentar von Stefan Schulte zu RWE und Eon
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eingefädelt - Peter Terium gestärkt in die Hauptversammlung zu
schicken und die unvermeidlichen Spekulationen zu beenden, bevor sie
den Vorstand in Aktionismus treiben, ist eine gute Idee.
Ob die damit ausgegebene Parole des "Weiter so" die richtige ist,
wird sich erst zeigen müssen. Denn nach allem, was aus dem
Regierungsviertel in Berlin zu hören ist, dürften die Zeiten für
Großerzeuger konventioneller Energie vorerst kaum ruhiger werden.
Dass Konkurrent Eon auf einen Rekordverlust zusteuert, kann RWE
nicht als Bestätigung für seinen Weg deuten. Vielmehr wird Eon-Chef
Teyssen sich in seinem radikalen Schritt bestätigt sehen, die
konventionellen Kraftwerke abzustoßen. "Die Energiewende ist eine
enorme Herausforderung, birgt aber auch viele Chancen" - das sagte
Terium bei seinem Antritt 2012. Die Herausforderung ist seither noch
gewachsen. Beim Aufzeigen der Chancen muss Terium dagegen nachlegen.
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Datum: 04.03.2015 - 19:14 Uhr
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