Märkische Oderzeitung: Nach dem Rücktritt des ehrenamtlichen Bürgermeisters Markus Nierth in Tröglitz (Sachsen-Anhalt)
ID: 1183503
Bürgermeisters Markus Nierth in Tröglitz (Sachsen-Anhalt) der mit
Hinweis auf den mangelnden Schutz seiner Familie vor einer von der
NPD angemeldeten Demonstration sein Amt niederlegte äußerten
Politiker verschiedener Parteien ihre Bestürzung. Gegenüber der
"Märkischen Oderzeitung" erklärte der Bundestagsabgeordnete Dieter
Stier (CDU): "Ich bedaure den Rücktritt sehr. Das habe ich Markus
Nierth am Sonntag auch persönlich gesagt. Vielleicht hätte man diesen
Schritt vermeiden können, wenn zwischen den Vertretern der
Kreisverwaltung und Herrn Nierth das Gespräch gesucht worden wäre."
Stier, dessen zu dessen Wahlkreis (Burgenlandkeis) Tröglitz gehört
und der darüber hinaus ehrenamtlicher Kreisratsvorsitzender ist,
beurteilte die sogenannten "Sonntagsspaziergänge", die seit Januar
von einem NPD-Kreisrat initiiert werden, äußerst kritisch. Diese
Demonstrationen richten sich gegen eine geplante Unterbringung von
Asylbewerbern im Ort. "Die Sonntagsspaziergänge in Tröglitz muss
man wohl im Kontext der Demonstrationen sehen, die mit Pegida ihren
Anfang nahmen und in vielen Orten Menschen auf die Straße bringen. In
Tröglitz versucht die NPD ganz massiv auf diesen Zug aufzuspringen.
Dem muss man entschieden entgegentreten." Gegenüber der "Märkische
(n) Oderzeitung" machte er aber auch auf Fehler der Politik im
Zusammenhang mit der Asylfrage aufmerksam. "In Tröglitz, wie auch
anderswo, fühlen sich die Bürger zu wenig informiert. Und dieses
Gefühl trügt die Menschen, zumindest teilweise, nicht. Beispielsweise
glauben viele, der Kreistag wolle am heutigen Montag darüber
beschließen, ob Asylbewerber nach Tröglitz kommen oder nicht. In
Wirklichkeit geht es erst einmal darum, ob der Kreis ein Gebäude
anmieten kann."
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.03.2015 - 16:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1183503
Anzahl Zeichen: 2115
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Oder
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 251 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Märkische Oderzeitung: Nach dem Rücktritt des ehrenamtlichen Bürgermeisters Markus Nierth in Tröglitz (Sachsen-Anhalt)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Oderzeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Märkische Oderzeitung
WAZ: NRW-Innenminister warnt vor Gießkannen-Prinzip bei Verteilung der Milliarden aus Berlin ...
NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat vor einem unfairen Verteilungskampf um die Mittel aus dem Investitionsfonds des Bundes für finanzschwache Kommunen gewarnt. "Wir wollen, dass unsere Städte und Gemeinden gerecht behandelt werden. Sie brauchen das Geld am nötigsten, um in ihre Infras
Deutscher Kinderschutzbund zum Umgang mit Bußgeldern und Geldauflagen ...
Am 2. März 2015 ist das Strafverfahren gegen Herrn Edathy wegen des Besitzes von Kinderpornografie gegen eine Geldauflage von 5.000 Euro eingestellt worden. Diese Geldauflage ist dem DKSB Landesverband Niedersachsen zugesprochen worden. Am 3. März 2015 hat der Landesverband Niedersachsen da
Weser-Kurier:Über die Dokumentation von Zeugenvernehmungen per Video schreibt Wiebke Ramm: ...
Es ist so eine Sache mit Zeugen. Im NSU-Prozess ist es die Regel, nicht die Ausnahme, dass sie sich kaum noch erinnern, weil der Mord, das Gespräch, die Situation, nach der der Richter fragt, Jahre her ist. Dann wird das Protokoll ihrer polizeilichen Vernehmung vorgelesen. Die meisten Zeugen nic
Weser-Kurier: Zum Personalmangel bei der Bremer Polizei schreibt André Fesser: ...
Dass es in einer Behörde mal stockt, ist ganz normal. Das kennt fast jeder von seiner Steuererklärung. Hat man das Papier endlich mal abgegeben, dauert es mitunter Monate, bis das Amt antwortet. Allerdings kann man sicher sein: Da kommt schon was. Die lange Wartezeit ist ärgerlich, aber irgen




