WAZ: NRW-Innenminister warnt vor Gießkannen-Prinzip bei Verteilung der Milliarden aus Berlin

WAZ: NRW-Innenminister warnt vor Gießkannen-Prinzip bei Verteilung der Milliarden aus Berlin

ID: 1183492
(ots) - NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat vor einem
unfairen Verteilungskampf um die Mittel aus dem Investitionsfonds des
Bundes für finanzschwache Kommunen gewarnt. "Wir wollen, dass unsere
Städte und Gemeinden gerecht behandelt werden. Sie brauchen das Geld
am nötigsten, um in ihre Infrastruktur investieren zu können. Hier
hilft nicht das Prinzip Gießkanne", sagte Jäger der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ, Dienstagausgabe). Bei der Verteilung der
3,5 Milliarden Euro aus dem Investitionsfonds müssten neben der
Arbeitslosenquote die Höhe der Kassenkredite von Städten und
Gemeinden sowie die Einwohnerzahl die maßgeblichen Faktoren sein,
sagte Jäger weiter. Er sehe gute Chancen für die Kommunen, schon ab
2015 dringend notwendige Projekte etwa im Straßen- und Brückenbau
anzugehen oder Investitionen in Schulen und Kindergärten zu planen.
Um die Verteilung auf die nordrhein-westfälischen Kommunen zu regeln,
will der Innenminister möglichst schnell Gespräche mit den Kommunalen
Spitzenverbänden führen. "Unsere Städte und Gemeinden brauchen
Klarheit, womit sie rechnen können. Sie können sich darauf verlassen,
dass das Land seinen Anteil in voller Höhe an die finanzschwachen
Kommunen weiterleitet", sagte Jäger. Zuletzt hatte die Zeitung "Die
Welt" berichtet, rund 1,125 Milliarden Euro aus dem Investitionsfonds
würden an NRW-Kommunen ausgeschüttet. Die finanzschwachen Städte
sollen zehn Prozent der Bundeshilfen als Eigenanteil beisteuern.



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weser-Kurier: Zum Personalmangel bei der Bremer Polizei schreibt André Fesser: Deutscher Kinderschutzbund zum Umgang mit Bußgeldern und Geldauflagen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.03.2015 - 16:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1183492
Anzahl Zeichen: 1783

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Essen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 186 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: NRW-Innenminister warnt vor Gießkannen-Prinzip bei Verteilung der Milliarden aus Berlin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Experte des Roten Kreuzes rät: "Alle Kita- und Schulkinder in NRW müssten Selbstschutz lernen" ...
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns

WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16

WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro


Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Deutscher Kinderschutzbund zum Umgang mit Bußgeldern und Geldauflagen ...
Am 2. März 2015 ist das Strafverfahren gegen Herrn Edathy wegen des Besitzes von Kinderpornografie gegen eine Geldauflage von 5.000 Euro eingestellt worden. Diese Geldauflage ist dem DKSB Landesverband Niedersachsen zugesprochen worden. Am 3. März 2015 hat der Landesverband Niedersachsen da

Weser-Kurier:Über die Dokumentation von Zeugenvernehmungen per Video schreibt Wiebke Ramm: ...
Es ist so eine Sache mit Zeugen. Im NSU-Prozess ist es die Regel, nicht die Ausnahme, dass sie sich kaum noch erinnern, weil der Mord, das Gespräch, die Situation, nach der der Richter fragt, Jahre her ist. Dann wird das Protokoll ihrer polizeilichen Vernehmung vorgelesen. Die meisten Zeugen nic

Weser-Kurier: Zum Personalmangel bei der Bremer Polizei schreibt André Fesser: ...
Dass es in einer Behörde mal stockt, ist ganz normal. Das kennt fast jeder von seiner Steuererklärung. Hat man das Papier endlich mal abgegeben, dauert es mitunter Monate, bis das Amt antwortet. Allerdings kann man sicher sein: Da kommt schon was. Die lange Wartezeit ist ärgerlich, aber irgen

Stuttgarter Nachrichten: Vorratsdatenspeicherung ...
Nicht alles, was den Kriminalisten die Arbeit erleichtert, ist in einer freien Gesellschaft dadurch automatisch gerechtfertigt. Ein totaler Überwachungsstaat würde am besten gegen Kriminalität schützen - aber er würde aufheben, was er zu schützen vorgibt. So wird man die Begründungen für


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z