Rheinische Post: Athens zynisches Spiel
ID: 1184935
Verbrechen und töteten Tausende von unschuldigen Menschen - Männer,
Frauen, Greise und Kinder. Wer einmal als Deutscher Distomo, den Ort
des SS-Massakers von 1944, besucht hat, empfindet große Scham und
Demut angesichts der deutschen Untaten. Wir dürfen das niemals
vergessen und müssen die Griechen um Vergebung bitten. Doch die neue
Regierung in Athen versündigt sich an den Opfern, wenn sie diese
instrumentalisiert, um Punkte im Finanzstreit zu sammeln. Man darf
die deutsche moralische Schuld nicht gegen die Verbindlichkeiten
aufrechnen, die Athen der Euro-Gruppe und damit auch Deutschland
schuldet. In der Frage der Reparationen vertritt die deutsche
Regierung den Standpunkt, dass mit einer pauschalen Zahlung aus dem
Jahr 1960 die finanzielle Schuld erloschen ist. Dafür spricht viel,
wenn auch die Deutschen mit griechischen Forderungen im Gefolge der
Einheit nicht immer sensibel umgegangen sind. Auch jetzt sollte
Deutschland vorsichtig sein. Denn moralisch stehen wir noch immer im
Obligo.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.03.2015 - 20:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1184935
Anzahl Zeichen: 1294
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 264 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Athens zynisches Spiel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post:Überladene Tarifrunde ...
Die Bürger in NRW bekommen ab heute zu spüren, was es heißt, wenn Gewerkschaften und Arbeitgeber zu ambitioniert in Verhandlungen starten. Die "Wünsch dir was"-Listen sind in dieser Tarifrunde der Länder lang: Da wäre die Lohnforderung, die angesichts einer Inflation von nahezu nu
Rheinische Post: Drei Wahrheitenüber den U3-Ausbau ...
Der Ausbau der Kindertagesstätten für Unter-Dreijährige ist eine Erfolgsgeschichte. 155 000 Plätze sind inzwischen landesweit geschaffen worden. Gut so! Es gibt jedoch zu dieser Zahl drei Wahrheiten, und die muss man nennen: Manche Familien melden ihr Kind nur deshalb so früh an, weil sie ei
Neue Westfälische (Bielefeld): Rücknahmepflicht bei Elektromüll Einleuchtend Hannes Koch, Berlin ...
Ja, das neue Gesetz ist unbequem. Alte Waschmaschinen, Fernsehgeräte oder Smartphones müssen Elektronikmärkte künftig zurücknehmen. In manchen Fällen sind sie sogar verpflichtet, ausrangierte Produkte zu akzeptieren, die nicht bei ihnen gekauft wurden. So steht es im Elektrogerätegesetz v
Neue Westfälische (Bielefeld): Mögliche Radikalisierung in nordrhein-westfälischen Gefängnissen Verdeckte Gefahren FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF ...
CDU und FDP haben die Sache mal wieder falsch angepackt. Irgendwo zwischen eingefahrenen Theorien über muslimische Seelsorger und die Ausweitung des gewaltbereiten Salafismus in den landesweiten Gefängnissen fragten die oppositionellen Landtagsfraktionen, wie denn nun "konkret" die T




