Einladung Pressekonferenz BPI-Unternehmertag am 19. März 2015
ID: 1185304
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Diese Erkenntnis wird schon
lange umgesetzt, zum Beispiel in der Pädagogik oder im
Jugendstrafrecht. In der Medizin hingegen gibt es immer noch viel zu
wenig kindgerechte Behandlungen. So sind die meisten Medikamente nach
wie vor nicht für Kinder zugelassen, werden aber der Not gehorchend,
oftmals "Pi mal Daumen", in kleineren Dosen verabreicht. Erstaunlich
ist, dass der breiten Bevölkerung dieses Sicherheitsproblem offenbar
nicht bewusst ist. Das zeigt eine neue Umfrage im Auftrag des BPI. In
der Politik hingegen hat man sich schon lange mit dem Thema
beschäftigt und im Jahr 2007 auf EU-Ebene die sogenannte
Kinderarzneimittelverordnung erlassen. Durch Anreize aber auch
Auflagen für die Hersteller sollte die Versorgungssituation bei
Kinderarzneimitteln verbessert werden. Seitdem ist aber noch nicht
viel passiert, nur zwei Medikamente haben eine sogenannte Pediatric
Use Marketing Authorisation (PUMA) erhalten.
Woran liegt es, dass die kindgerechte Arzneimitteltherapie nicht
richtig vorankommt? Was müsste sich ändern? Und wie relevant ist das
Thema eigentlich für die Bevölkerung? Wir wollen uns dazu erklären
und darlegen, welchen Änderungsbedarf es gibt. Wir laden Sie deshalb
ein zu unserer
Pressekonferenz anlässlich des BPI-Unternehmertages
"Bessere Rahmenbedingungen für Kinderarzneimittel"
am 19. März 2015 um 12.00 Uhr,
im Langenbeck-Virchow-Haus,
Luisenstraße 58 / 59, 10117 Berlin Mitte.
Ihre Gesprächspartner sind u.a.:
- Dr. med. Martin Zentgraf Vorsitzender Bundesverband der
Pharmazeutischen Industrie e. V.
- Dunja Pfeiffer Leiterin Market Access, Pierre Fabre Pharma GmbH
Bei Rückfragen wählen Sie bitte: Tel. 030/27909-131. Oder schicken
Sie ein Fax 030/27909-362 bzw. eine E-Mail (jodenbach@bpi.de).
Pressekontakt:
Joachim Odenbach, Tel.: 030/27909-131, jodenbach@bpi.de
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Datum: 12.03.2015 - 11:39 Uhr
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Kategorie:
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