Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Griechenland
ID: 1188790
ausgesprochen seltsame Politikverständnis der neuen Führung sowie ihr
Umgang mit Verträgen und Vereinbarungen. Das zeigte sich nicht
zuletzt bei den Hoffnungen, die auf dem Krisengespräch lagen. Als ob
eine kleine Runde geltende Verträge und Beschlüsse einfach aufheben
könnte.
Tsipras, der offenkundig erwartet hatte, mehr Geld mit nach Hause
nehmen zu können, musste scheitern und erneut die Erfahrung machen,
dass die Euro-Gruppe der EU eben kein loser Verein ist, in dem jeder
machen kann, was er will.
Der Beschluss, dass Athen zunächst seine Reformen auflisten muss
und erst dann frisches Geld bekommt, wenn diese Liste gebilligt
wurde, ist nichts, was man einfach aushebeln oder übergehen darf.
Niemand verlangt von Tsipras, die sozial Schwachen weiter ins Elend
zu stoßen. Er soll die Verwaltung umbauen, den Staat fit machen. Das
ist nicht unsozial, sondern der einzige Weg, um den Griechen das zu
geben, was ihr neuer Premierminister versprochen hat: die Würde,
wieder unabhängig und eigenständig wirtschaften und arbeiten zu
können.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.03.2015 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1188790
Anzahl Zeichen: 1391
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 296 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Griechenland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Terror in Tunesien Anschlag auf die Demokratie Ralph Schulze, Madrid ...
Nach dem Horroranschlag in Tunis, dem touristischen und demokratischen Herzen Tunesiens, braucht Europas Mittelmeer-Nachbar vor allem eins: massive Hilfe und breite Solidarität. Denn es muss unter allen Umständen verhindert werden, dass islamistische Fanatiker mit ihrem abscheulichen Massaker
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Griechische Finanzkrise Schuldfragen Knut Pries, Brüssel ...
Über eines sind sich beim Blick auf Griechenland hierzulande offenbar alle einig: Bockig sein bei der Haushaltssanierung und gleichzeitig Forderungen stellen wegen deutscher Verpflichtungen aus der Nazi-Zeit - das geht gar nicht. Ganz so einfach ist die Sache indes nicht. Freilich bleibt es eine
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Lohnlücke zwischen Männern und Frauen Vielfältige Ursachen Alexandra Jacobson, Berlin ...
Frauen verdienen weniger als Männer. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Frauen kümmern sich häufiger um die Kinder und haben deshalb eher Teilzeitjobs. Und Frauen interessieren sich leider nicht so sehr für technische Berufe in der Industrie, die ziemlich gut bezahlt werden. Frauen begnüg
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Christian Kuzcnierz zum Terror in Tunesien ...
Nun also Tunesien. Das Land, das nach dem "arabischen Frühling" als einziges die Umgestaltung zur Demokratie geschafft hat, wird nun auch vom islamistischen Terror heimgesucht. Dabei war das nur eine Frage der Zeit. Das Land kämpft seit Längerem schon gegen Islamisten. Experten schÃ




