Westfalenpost: Loveparade

Westfalenpost: Loveparade

ID: 1194142
(ots) -

Der Skandal begann am 25. Juli 2010. Einen Tag
nach dem Loveparade-Unglück setzten sich die für die Katastrophe
(Mit-)Verantwortlichen im Duisburger Rathaus aufs Podium und wuschen
vor der Weltpresse ihre Hände in Unschuld; sie zeigten mit ihren
Fingern auf andere. Fast fünf Jahre sind seitdem vergangen, doch die
Opfer und ihre Angehörigen warten noch immer auf die juristische
Aufarbeitung der Tragödie, bei der 21 junge Menschen starben und in
deren Folge sich anschließend mindestens sechs Überlebende selbst
töteten.

Der Skandal dauert an. Selbstverständlich ist es
schwierig, den komplizierten Ablauf der Katastrophe so zu
rekonstruieren, dass juristisch hieb- und stichfeste Argumente für
ein Verfahren aufgelistet werden können. Selbstverständlich ist es
sehr aufwändig, tausende Zeugenaussagen auszuwerten.
Selbstverständlich müssen Experten immer und immer wieder befragt
werden.

Dass aber seit fünf Jahren keine nennenswerten
Fortschritte erzielt wurden, dass ein Gutachten aus Großbritannien
offenbar in Teilen untauglich ist, dass der Eindruck entsteht, die
Verantwortlichen kämen davon, spricht dem deutschen Rechtssystem
Hohn. Die Opfer und ihre Angehörigen - sie werden ein zweites Mal
bestraft.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  WAZ: Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Kommentar von Frank Preuß zur Loveparade Westfalenpost: Pränatale Bluttests
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.03.2015 - 20:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1194142
Anzahl Zeichen: 1504

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 336 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Loveparade"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Pränatale Bluttests ...
Die moderne Biomedizin setzt viele Regeln der Ethik außer Kraft. Dabei werden Fakten geschaffen, bevor auch nur die wichtigsten Fragen beantwortet sind. Deshalb ist die Initiative der 158 Abgeordneten zum umstrittenen pränatalen Bluttest auf Trisomie 21 ein notwendiges Signal für mehr Nachdenk

WAZ: Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Kommentar von Frank Preuß zur Loveparade ...
Das Recht ist ein schwieriges Geschäft, weil es uns zuweilen unzumutbar erscheint. Wer hätte kein Verständnis für die Opfer und Hinterbliebenen des Loveparade-Gaus, die endlich wissen wollen, wer schuld ist am Tod ihrer Kinder, wer ist nicht bei ihnen, wenn sie verärgert, ja verzweifelt dar

Allg. Zeitung Mainz: Der Fall Seehofer / Kommentar zu Gauweiler ...
Peter Gauweilers Schritt kommt überraschend. Vor allem, weil Resignation als Motiv für den Rückzug von allen politischen Ämtern wohl ausscheidet. Der streitbare Querdenker ist keiner, den in der Defensive der Kampfesmut verlässt und der frustriert den Bettel hinwirft. Vielmehr dient der spe

Allg. Zeitung Mainz: Brücken-Last(er) / Kommentar zur Schiersteiner Brücke ...
Noch ist nicht geklärt, ob die spektakuläre Brücken-Rettungsaktion bei Mainz klappt, da tauchen schon die nächsten Fragen auf. Wie wollen die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz verhindern, dass dicke Brummis über die geflickte Brücke donnern, selbst wenn ein Fahrverbot für mehr als 3,5 Ton


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z