Bilanz Hannover Messe 2015

Bilanz Hannover Messe 2015

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Zuversicht bestätigt




(PresseBox) - Durchweg zufrieden zeigten sich die rund 50 Aussteller aus der Region Heilbronn-Franken mit dem Verlauf der diesjährigen Hannover Messe, die am heutigen Tag zu Ende geht. Damit bestätigen sich die wirtschaftliche Dynamik und der Optimismus mit der die heimischen Unternehmen in das laufende Jahr gestartet sind auch auf der Hannover Messe.
Schon der Start der Messe verlief aus regionaler Sicht mit der Verleihung des renommierten Hermes Awards an das Igersheimer Unternehmen Wittenstein mehr als vielversprechend. Der Getriebe- und Antriebsspezialist wurde für sein neuartiges Hochleistungsgetriebe "Galaxie" ausgezeichnet.
Und auch in diesem Jahr präsentierten sich wieder dreizehn kleinere und mittlere Unternehmen auf dem gut 400 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand der IHK Heilbronn-Franken. Cengiz Öztok, Geschäftsleiter der Neckarsulmer Tekrob GmbH und Sprecher der Mitaussteller des IHK-Gemeinschaftsstandes: "Mit dem Stand auf der Hannover Messe können wir zeigen, wie weltoffen wir sind und unseren Bekanntheitsgrad steigern. Mit der IHK haben wir einen seriösen Partner, der uns einen reibungslosen Ablauf während unseres Messebesuchs beschert."
Die Gottlob Dietz GmbH aus Neuenstadt ist schon seit über 20 Jahren am IHK-Gemeinschaftsstand dabei. Karin Schröder, dort zuständig für Fabrikation und Marketing, berichtet: "Seit Jahren gehört dieser Termin selbstverständlich zum Programm und ist im Kalender fest eingeplant. Das ist ein bisschen wie mit einem Familientreffen - da sieht man alle wieder und merkt auch wenn welche fehlen."
Denn in diesem Jahr sind mit der Provitec GmbH aus Neuenstadt, der Giebel FilTec GmbH aus Bretzfeld, der Schaller Technik GmbH aus Wertheim-Dörlesberg, der MSW Lasertechnik GmbH aus Bad Rappenau-Bonfeld und der Rudolf Schwarz GmbH & Co. KG aus Siegelsbach auch fünf Unternehmen zum ersten Mal am IHK-Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe vertreten.
Diana Adolph, Assistentin der Geschäftsführung der Rudolf Schwarz GmbH & Co. KG: "Ohne den IHK Gemeinschaftsstand könnten wir gar nicht hier sein, das ist zu viel Aufwand. Der Messeauftritt ist für uns Neuland, aber eine Erfahrung wert. Unser Interesse ist es, hier neue Kontakte zu knüpfen, Produkte zu präsentieren und Werbung zu betreiben."


Und auch Bernhard Berberich, Geschäftsführer von Schaller Technik GmbH zeigt sich optimistisch: "Wir wollen testen, inwiefern die Industriemesse für uns als Zulieferer geeignet ist. Wir erhoffen uns dadurch ein paar große Kunden gewinnen zu können. Schon am ersten Tag haben wir drei Gespräche geführt, die sehr zufriedenstellend waren."
Nach insgesamt fünf Messetagen zieht Dr. Helmut Kessler, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, Bilanz: "Die regionalen Aussteller sind mit dem diesjährigen Messeverlauf weitgehend zufrieden. Sowohl die Mitaussteller auf dem IHK-Gemeinschaftsstand als auch eine Mehrzahl der übrigen Aussteller aus der Region berichten von vielversprechenden Kontakten. Der optimistische Gesamteindruck der bisherigen Geschäftsentwicklung in diesem Jahr bestätigt sich auch hier in Hannover."
Zu den Gästen auf dem IHK-Gemeinschaftsstand und dem am Ende des ersten Messetages traditionell stattfindenden Abendempfangs der IHK Heilbronn-Franken gehörten auch in diesem Jahr der baden-württembergische Minister für Finanzen und Wirtschaft, Dr. Nils Schmid, sowie die Vorstände der Deutschen Messe AG, Oliver Frese und Dr. Andreas Gruchow. In seiner Begrüßung äußerte IHK-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach die eindringliche Bitte an die Politik auf weitere wachstumshemmende Belastungen für die Wirtschaft zu verzichten. Als Beispiele nannte Prof. Unkelbach die Erbschaftssteuer und die Arbeitsstättenverordnung. Des Weiteren forderte er eine Aussetzung der Durchführungsbestimmungen zum Mindestlohngesetz und Rechtssicherheit für Unternehmen bei der Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen.
Minister Schmid hob in seinem Grußwort die besondere wirtschaftliche Stärke und die Innovationskraft Baden-Württembergs und vor allem der Unternehmen aus Heilbronn-Franken hervor. Gerade auch im Bereich Industrie 4.0 - der digitalen Vernetzung aller Unternehmensbereiche - , dem diesjährigen Messeleitthema, sind die Unternehmen der Region Heilbronn-Franken Vorreiter. Dass mit Schunk und Wittenstein gleich zwei Firmen aus der Region für den Hermes Award nominiert waren und Wittenstein sogar das Rennen machte, untermauere die hervorragende Innovationskraft der Region zusätzlich. Für diese Innovationskraft und als Beispiel für eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit steht auch Uwe Ziehl von der Ziehl industrie-elektronik GmbH + Co. KG aus Schwäbisch Hall. Minister Schmid überreichte dem überraschten Unternehmer an diesem Abend für seine besonderen Leistungen für die baden-württembergische Wirtschaft die Wirtschaftsmedaille des Landes.
Hintergrund IHK-Gemeinschaftsstand
Bereits zum 35. Mal war die IHK Heilbronn-Franken mit ihrem Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe vertreten. Mit über 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet der IHK-Gemeinschaftsstand in diesem Jahr 13 kleineren und mittleren Unternehmen der Region eine hervorragende Plattform, um sich einem internationalen Fachpublikum auf der weltweit wichtigsten Industriemesse zu präsentieren.

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