Mitteldeutsche Zeitung: zum Lokführerstreik
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scheinen verhärteter denn je. Das ist mehr als ärgerlich. Es reicht.
Tarifpartner müssen - trotz unterschiedlicher Interessen - in der
Lage sein, tragbare Kompromisse zu finden. Und genau dazu sind Bahn
und GDL bislang nicht im Stande. Das hat unter anderem damit zu
tun, dass die Chemie zwischen den Verhandlungsführern Ulrich Weber
(Bahn) und Claus Weselsky (GDL) nicht stimmt. Wo aber nur
Misstrauen herrscht, lassen sich keine Vereinbarungen erzielen. Zudem
überspannt die GDL den Bogen, wenn sie den Tarifkonflikt vor allem
dazu nutzen will, ihre Macht zu stärken. Und genau darum geht es: Die
viel größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) soll als
handzahmer Verein vorgeführt werden.
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Hartmut Augustin
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Datum: 21.04.2015 - 20:13 Uhr
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