Abkehr vom neoliberalen Weltmarkt: Europäische Milchpolitik am Bedarf ausrichten
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Abkehr vom neoliberalen Weltmarkt: Europäische Milchpolitik am Bedarf ausrichten
"Die Ausrichtung der Agrarpolitik auf den ruinösen weltweiten Wettbewerb ist gescheitert. Wir brauchen eine Abkehr vom neoliberalen Weltmarkt", erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Weltmilchgipfels in Berlin. Tackmann weiter:
"Der weltweite ruinöse Wettbewerb zerstört bäuerliche Hoffnungen, Märkte und Arbeitsplätze. Die Proteste der Bäuerinnen und Bauern zeigen erneut, wie verzweifelt sie sind und wie ausweglos sie ihre Situation sehen. Sie sind abhängig von den Preisen, die Handel und Molkereien ihnen bieten. So können keine fairen Erzeugerpreise entstehen. Nur wenn Bäuerinnen und Bauern auf Augenhöhe verhandeln können, haben sie eine faire Chance. Daher unterstützt DIE LINKE die Stärkung der Erzeugerseite. Beispielsweise durch die Bündelung der angebotenen Milch.
Mit jedem aufgebenden Milchviehbetrieb gehen Arbeitsplätze verloren, die in den ländlichen Regionen so dringend gebraucht werden. Kühe werden verkauft, Höfe geschlossen, Arbeitsplätze gehen verloren, Grünlandflächen verlieren ihre Nutzung. Diese Agrarpolitik reduziert sich auf aktive Sterbehilfe für die ländlichen Räume und ihre Dörfer. Sie beschleunigt den ländlichen Strukturwandel auf Kosten der Menschen, die dort leben und arbeiten wollen. Das ist nicht hinnehmbar."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 22.09.2009 - 01:18 Uhr
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