neues deutschland: Indischer Chefminister begrüßt Zusammenschluss
gegen aggressiven Hinduismus
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Volksparteien hat Manik Sankar, Chefminister von Tripura, des
einzigen von einer Linksfront regierten indischen Bundeststaates,
begrüßt. "Die Linken setzen sich für eine linke, demokratische,
säkulare Alternative ein", sagte das Mitglied der Kommunistischen
Partei Indiens (Marxistisch) der in Berlin erscheinenden Tageszeitung
"neues deutschland" (Dienstagausgabe). "Wir erleben seit Monaten die
Aggressivität der Repräsentanten des Hindutva, des Hindutums, der
hindufundamentalistischen Indischen Volkspartei und ihres Mentors,
des Hindufreiwilligenverbandes RSS. Das macht es noch zwingender, das
säkulare, demokratische Gewebe der indischen Gesellschaft zu sichern
und zu stärken."
In Bezug auf die verschiedenen kommunistischen Parteien schränkte
er ein: "Wir finden uns gegenwärtig zu gemeinsamen Aktionen. Aber
eine Vereinigung steht nicht auf der Tagesordnung." Von der Regierung
in Neu-Delhi sehe sich Tripura nicht fair behandelt. "Wir müssen
ständig Druck machen und auf unsere Rechte als Unionsstaat pochen."
Die Regierung der Volkspartei, der Bharatiya Janata (BJP), von
Narendra Modi vertrete "die Interessen der Großkonzerne, der
Großgrundbesitzer, des Big Business, nicht die der einfachen
Menschen".
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Datum: 04.05.2015 - 16:00 Uhr
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