Mayer: Bekämpfung der Alltagskriminalität ernst nehmen

Mayer: Bekämpfung der Alltagskriminalität ernst nehmen

ID: 1208992
(ots) -

Anstieg der Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität sind
besorgniserregend

Am heutigen Mittwoch hat der Bundesminister des Innern Dr. Thomas
de Maizière sowohl die Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 als auch
die Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität 2014 vorgestellt.
Hierzu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im
Deutschen Bundestag Stephan Mayer:

"Erfreulich ist der Rückgang der Gewaltkriminalität. Die Zahlen
zeigen, dass die Bemühungen zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität
Früchte tragen. Zu denken ist hier an die unermüdliche Arbeit der
Strafverfolgungsorgane, aber auch an die präventiven Projekte
zahlreicher staatlicher und nichtstaatlicher Stellen. Wir dürfen
nicht nachlassen, gerade oftmals jungen Gewalttätern rasch ihre
Grenzen aufzuzeigen, um eine kriminelle Karriere bereits im Keim zu
ersticken.

Keinen Anstieg haben wir im Bereich der Computer- und
Internetstraftaten zu verzeichnen. Dennoch liegen die Zahlen
weiterhin auf hohem Niveau. Wir haben nach wie geringe
Aufklärungsquoten, was oftmals darauf beruht, dass die häufig aus dem
Ausland agierenden Täter ihre digitalen Spuren erfolgreich
verwischen. Die erzielte Einigung über eine Mindestspeicherungsfrist
für Verkehrsdaten ist daher ein bedeutender Schritt für eine
erfolgreiche Kriminalitätsbekämpfung im Internet.

Ein Anstieg ist leider bei der Straßenkriminalität und dem
Taschendiebstahl zu verzeichnen. Es ist gerade die sogenannte
"Alltagskriminalität", die unsere Bürgerinnen und Bürger besonders
verunsichert und auf die wir daher auch weiterhin unser Augenmerk
richten müssen. Die Länder sind aufgefordert, im öffentlichen Raum
durch mehr Präsenz von Streifenbeamten für ein besseres
Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu sorgen.



Besorgniserregend sind einige der Zahlen zur politisch motivierten
Kriminalität. So haben fremdenfeindliche, antisemitische sowie
rassistische motivierte Straf- und Gewalttaten zugenommen. Diese
Entwicklung muss verhindert werden. Hierbei ist allerdings nicht nur
die Politik, sondern unsere gesamte Gesellschaft gefordert. Gerade
die zum Teil überzogene Kritik an Israel bietet oftmals den Nährboden
für antisemitische Straftaten.

Im übrigen gilt ungeachtet der einzelnen Zahlen: eine Straftat ist
für das Opfer immer schlimm, unabhängig davon wie viele andere noch
betroffen sind. Jede Straftat ist daher eine zu viel. Wir dürfen beim
Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger nicht nachlassen. Eine
konsequente polizeiliche Aufklärungsarbeit, gute Ausstattung der
Strafverfolgungsbehörden und effektive Ermittlungsinstrumente, wie
zum Beispiel die Wiedereinführung von Mindestspeicherfristen, sind
hierfür die Grundlage.



Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Strobl: Union sagt steigender Einbruchskriminalität den Kampf an Bürgerschaftswahl in Bremen - Sonntag, 10. Mai, 17.30 und 23.00 Uhr
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.05.2015 - 13:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1208992
Anzahl Zeichen: 3297

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 246 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mayer: Bekämpfung der Alltagskriminalität ernst nehmen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Lenz: Entschlossene Strukturreformen für Wettbewerbsfähigkeit ...
Wachstumskräfte stärken und Wohlstand sichern Anlässlich des Frühjahresgutachten des Sachverständigenrats erklärt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Lenz: "Die deutsche Wirtschaft steht weiter unter erheblichem externem Druck. Hande

Weisgerber/Klein: Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz beschlossen ...
Aufbruch für den Filmstandort Deutschland Das Bundeskabinett hat heute das Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz beschlossen. Hierzu erklären die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Anja Weisgerber, und die kultur- und medienpolitische Sprecherin, Ottilie Klein

Luczak/Kießling: Grundlegende Novelle Baugesetzbuch beschlossen ...
Vorrang für Wohnungsbau statt neuer Auflagen Das Bundeskabinett hat heute eine umfassende Novelle des Baugesetzbuches beschlossen. Hierzu erklären der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak, und der zuständige Berichterstatter, Michael Kießling: Jan-Marco L


Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion


Märkische Oderzeitung: Agenturmeldung der Märkischen Oderzeitung Frankfurt (Oder) ...
Platzeck übernimmt Vorsitz des Leipa-Aufsichtsrates Schwedt (MOZ) Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck ist als neues Mitglied und frisch gewählter Vorsitzender des Aufsichtsrates der Leipa Georg Leinfelder GmbH, Schwedt (Uckermark) berufen worden. Das bestätigte das Untern

Strobl: Union sagt steigender Einbruchskriminalität den Kampf an ...
CDU/CSU-Bundestagsfraktion schlägt konkretes Maßnahmenbündel vor Nach der am heutigen Mittwoch vorgestellten neuen Polizeilichen Kriminalstatistik für 2014 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland auf den höchsten Wert seit 16 Jahren gestiegen. Hierzu erklärt der stellvertret

stern-RTL-Wahltrend: "Linkes Lager" etwas stärker als Union - Forsa-Chef Güllner: Hände weg vom Wahlrecht! ...
Trotz BND-Affäre keine Bewegung im stern-RTL-Wahltrend, die Präferenzwerte für die einzelnen Parteien ändern sich im Vergleich zur Vorwoche nicht. Das "linke Wählerlager" aus SPD (24 Prozent), Grüne (10 Prozent) und Linke (9 Prozent) hat zusammen einen Prozentpunkt mehr als die U

Badische Zeitung: Besoldungsurteil / Gericht schützt Richter Kommentar von Christian Rath ...
Es wäre nicht gut für die Demokratie, wenn Richter und andere Beamte den Eindruck bekommen, die Politik kümmere sich nicht um ihre Interessen und nutze sie aus. Am Ende wird die neue Rechtsprechung dazu führen, dass die Einkommen der Richter und Beamten auch mit Blick auf die Schuldenbrems


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z