WAZ: Die Lehre aus dem 8. Mai 1945
- Kommentar von Walter Bau zum Kriegsende vor 70 Jahren
ID: 1209604
Tag zwiespältiger Gefühle. Der Krieg - verloren. Das Zuhause -
zerstört. Die Zukunft - ungewiss. Gleichzeitig aber schwiegen endlich
die Waffen. Vorbei die Nächte im Luftschutzkeller, die Angst vor den
Bombern.
Bei aller Entbehrung und Armut während des mühsamen Wiederaufbaus,
war der 8. Mai doch ein Tag der Befreiung; auch wenn es Jahrzehnte
dauerte, bis sich diese Einsicht endgültig durchsetzte.
Der 70. Jahrestag des Kriegsendes lässt uns den Blick aber auch
auf die Gegenwart richten. Es herrscht noch immer (Bürger-)Krieg - in
Syrien und Afghanistan, im Irak und in Libyen, in Nigeria und Mali.
Und auch in Europa schwelt ein militärischer Konflikt: Im Osten
der Ukraine wird immer noch gekämpft, sterben weiterhin täglich
Menschen. Die Gefahr einer Ausweitung der Kämpfe ist längst nicht
gebannt.
Deutschland muss sich entscheiden wie es sich verhält: Entsendung
von Soldaten (Afghanistan), Waffenlieferungen (Irak), medizinische
Hilfe (Mali). Sich heraushalten, wo Krieg und Terror herrschen, ist
keine Option mehr. Das ist auch eine Lehre aus dem 8. Mai 1945.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.05.2015 - 19:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1209604
Anzahl Zeichen: 1459
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 267 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Die Lehre aus dem 8. Mai 1945
- Kommentar von Walter Bau zum Kriegsende vor 70 Jahren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Märkische Oderzeitung: Zoll mit Erhebung der Kfz-Steuer überlastet - Defizite bei der Kriminalitätsbekämpfung ...
die "Märkische Oderzeitung" bringt in der Freitagausgabe folgende Meldung. Der Text ist bei Nennung der Quelle "Märkische Oderzeitung" sofort frei. Zoll mit Erhebung der Kfz-Steuer überlastet - Defizite bei der Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt (Oder). Die 2014 de
Schwäbische Zeitung: Auch die Russen haben uns befreit - Leitartikel ...
Dieser Krieg, der heute vor 70 Jahren zu Ende ging, hat alles verändert: Grenzen, Weltanschauungen, vor allem aber die Menschen, die ihn erlitten haben. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, beeinflusst dieser Krieg unsere Leben bis heute. Nicht zuletzt durch die Geschichten, die die Elter
NRZ: Sittengemälde Bundeswehr - ein Kommentar von MIGUEL SANCHES ...
Der Versuch ist nicht strafbar, das nicht. Aber dreist, das war Heckler & Koch, als der Waffenhersteller beim MAD vorfühlte. Der Geheimdienst der Bundeswehr sollte nach einem Leck im Verteidigungsministerium suchen, weil immerzu Zweifel und Klagen über das Gewehr G36 laut wurden. Dazu gehö
Südwest Presse: KOMMENTAR · MAD ...
Vertrauen verspielt Seit gestern ist die Posse um das Problemgewehr G36 um einen Akt reicher - und das Land hat einen Geheimdienstskandal mehr. Hauptakteure sind ein Waffenhersteller, der um sein Renommee fürchtet, und ein eilfertiger Ministerialer, der freimütig die Dienste der hauseigene




