RNZ: Nationalismen - Kommentar zur Großbritannienwahl
ID: 1210176
erobert. Das macht einen zweiten Anlauf zur Unabhängigkeit nur
wahrscheinlicher. Und in Europa werden die Tories ein
selbstbewussterer, unbequemerer Verhandlungspartner. Das
Austrittsreferendum wird kommen. Camerons Erfolg beruht auf dem
Kollaps des liberalen Koalitionspartners - und auf zwei erfolgreich
geschürten Ängsten: Dass eine Labour-Regierung die wirtschaftliche
Erholung abwürgen und sich von der SNP den Kurs diktieren lassen
würde. Diese Dämonisierung einer Art Fremdherrschaft über England
passt leider gut zu einer Wahl, bei der zwei nationalistische
Strömungen zugelegt haben - neben der SNP auch Ukip. Die EU-Feinde
haben zwar nur einen Wahlkreis gewonnen und darüber ihren Parteichef
verloren. Zugleich legen sie fast zehn Prozentpunkte zu und steigen
selbst in einigen Labour-Hochburgen zur zweiten oder dritten Kraft
auf. Die neue Torie-Regierung mutet an wie die Rückkehr einer
althergebrachten Ordnung. Tatsächlich ist das Wahlergebnis das
Gegenteil davon.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.05.2015 - 20:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1210176
Anzahl Zeichen: 1278
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 326 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: Nationalismen - Kommentar zur Großbritannienwahl"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nicht perfekt, aber ein Anfang: So könnte man den Mittelabfluss beim 500-Milliarden-Sondervermögen zusammenfassen. Die Annahme, sämtliche 37,2 Milliarden Euro, die für 2025 zur Vergabe angedacht waren, könnten sofort in Infrastrukturprojekte laufen, war naiv. Zu komplex sind Anträge, Bewilligu
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur FDP ...
"Denn Kubicki und sein Generalsekretär Martin Hagen haben zuletzt keinen Zweifel daran gelassen, wohin sie die FDP führen wollen: deutlich weiter nach rechts. (...) Dass diese Strategie zum Erfolg führt, ist mehr als fraglich. Vermutlich sorgt sie eher für eine Spaltung der Partei - denn es
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Investitionspflicht für Medienanbietern ...
Deutschland ist für Netflix, Disney und Co. ein lukrativer Markt. Dass solche Streamingriesen nun auch einen Teil ihres Umsatzes hier investieren sollen, ist nur folgerichtig. Zu attraktiv sind aggressive Steueranreize und Produktionsrabatte in Ländern wie Ungarn. Die vom Bundeskabinett beschlosse
Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung
Weser-Kurier: Zum Wahlausgang in Großbritannien schreibt Katrin Pribyl: ...
David Cameron ließ sich feiern wie der große Gewinner. Warum auch nicht? Die Konservativen haben bei der Parlamentswahl gesiegt und die Meinungsforscher Lügen gestraft, indem sie eine absolute Mehrheit erreichten. Der Premierminister bleibt. Warum also nicht? Weil Cameron anstatt gestärkt vie
Stuttgarter Nachrichten: zur Wahl in Großbritannien ...
Viel Zeit, sich im Glanz seines Triumphs zu sonnen, wird David Cameron nicht haben. Denn Großbritanniens Probleme dulden keinen Aufschub. Zuallererst die wirtschaftlichen. Zwar wird die Dynamik der Insel von vielen Kontinentaleuropäern neidisch beäugt. Doch London braucht eine seriöse Haushal
Allg. Zeitung Mainz: Korrektur: Schicksalsfragen / Kommentar zum britischen Wahlergebnis ...
Ein Hoch auf das Mehrheitswahlrecht. Welche Klarheit nach einer Wahl, vor der maximale Unklarheit vorausgesagt wurde. Eine absolute Mehrheit für Premierminister David Cameron und seine Tories und gleich drei Rücktritte bei den Wahlverlierern Labour, Liberaldemokraten und der separatistischen Uki
Allg. Zeitung Mainz: Schicksalsfragen / Kommentar zum britischen Wahlergebnis ...
Ein Hoch auf das Mehrheitswahlrecht. Welche Klarheit nach einer Wahl, vor der maximale Unklarheit vorausgesagt wurde. Eine absolute Mehrheit für Premierminister James Cameron und seine Tories und gleich drei Rücktritte bei den Wahlverlierern Labour, Liberaldemokraten und der separatistischen Uki




