Weser-Kurier: Kommentar von Peter Voith zur Linken
ID: 1210326
Wahlsieger. Dabei ist der Stimmenzuwachs von rund vier Prozentpunkten
untrennbar mit einem Namen verbunden: Kristina Vogt. Der
alleinerziehenden Mutter ist es nach dem für die Linken desaströsen
Ergebnis der Wahl 2011 (5,6 Prozent) gelungen, Partei und Fraktion
wieder auf den Kurs Politik zu bringen. Denn zuvor waren sie vor
allem durch innerparteiliche Streitereien aufgefallen. Statt
Initiativen etwa für mehr Bildungsgerechtigkeit oder die Stärkung
benachteiligter Stadtteile zu starten, fielen die Linken vor allem
mit solchen Themen in der Öffentlichkeit auf: Mauscheleien um Posten,
gekaufte Stimmen, ausgebootete Parteimitglieder. Seit dem Amtsantritt
von Vogt ist damit Schluss. Selbst politische Gegner bescheinigen
ihr, Oppositionsarbeit inzwischen nicht um des Dagegenseins zu
betreiben, sondern mit Disziplin und Sachkunde. Hinzu kommt die
Strategie der Linken. Sie setzen die SPD unter Druck, erinnern die
Genossen nur zu gern an deren Ur-Thema soziale Gerechtigkeit. Klar,
wer dieses Ziel verwirklichen will, muss Geld in die Hand nehmen.
Geld, das Bremen nicht hat. Weshalb auch der künftige Senat nur
herumdoktern kann. Die Linken wissen das und machen das, was sie am
besten können: Kritik üben.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.05.2015 - 22:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1210326
Anzahl Zeichen: 1573
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 429 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar von Peter Voith zur Linken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d
Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
Weser-Kurier: Kommentar von Wigbert Gerling zur CDU ...
Gewonnen, aber Ziel nicht erreicht. So lautet die Bilanz für die CDU. Mehr als einmal hatte Spitzenkandidatin Elisabeth Motschmann im Wahlkampf betont, sie könne sich ein Ergebnis für die CDU von "25 Prozent plus" vorstellen. Das wurde verfehlt. Das zweite Ziel, wonach die Partei an
Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zur FDP ...
Totgeglaubte leben länger, und so hat Lencke Steiner die FDP zurück in die Bürgerschaft geführt, nach vielen Jahren in der außerparlamentarischen Opposition, abgesehen von einem eher unerfreulichen und kaum erwähnenswerten Intermezzo. Die Frage ist nur: Wer hat größeren Anteil am Abschne
Weser-Kurier: Kommentar von Moritz Döbler zur Bürgerschaftswahl in Bremen ...
Die bisherige rot-grüne Koalition hat ihre politische Legitimation verloren. Ihre immensen Stimmenverluste und die historisch niedrige Wahlbeteiligung lassen sich nur von Strategen dieses politischen Lagers anders interpretieren. Jeder zweite Wahlberechtigte hat nicht gewählt - und nur noch jed
Stuttgarter Nachrichten: zu Bremen ...
Die SPD ist ernüchtert. Ihr Bürgermeister Jens Böhrnsen ist in Bremen ein Sympathieträger. Dennoch rutscht die Partei bei den Landtagswahlen empfindlich ab. Sie hat ihre Wähler nicht mobilisieren können. Das mag Bremer Gründe haben. Regieren unter dem Vorzeichen völlig leerer Kassen ist




