Künstliche Befruchtung / BKK VBU zur Initiative von Manuela Schwesig: "Ein überfälliger Schr

Künstliche Befruchtung / BKK VBU zur Initiative von Manuela Schwesig: "Ein überfälliger Schritt - in die richtige Richtung"

ID: 1213841
(ots) - "Der Schritt ist schon lange überfällig und deshalb
richtig. Wir freuen uns sehr, dass jetzt endlich auch der Gesetzgeber
die Initiative ergreift und für die längst überfällige, zeitgemäße
Gleichstellung sorgen will", sagt Helge Neuwerk, Stellvertreter des
Vorstands der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) zur
Ankündigung von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, zukünftig
auch unverheirateten Paaren eine staatliche Förderung zur künstlichen
Befruchtung zukommen lassen zu wollen.

Am Wochenende hatte ein Sprecher des Bundesfamilienministeriums
einen Bericht der "Bild am Sonntag" bestätigt, nachdem das Haus
prüfe, wie die entsprechende Richtlinie geändert werden könne. Als
erste Krankenkasse überhaupt hatte sich die BKK VBU in den letzten
Jahren dafür eingesetzt, unverheirateten Paaren einen Zuschuss zur
Kinderwunschbehandlung zahlen zu dürfen. Im Rahmen einer freiwillig
geschaffenen Zusatzleistung ging sie ebenfalls voran, als sie den
Kostenzuschuss zur künstlichen Befruchtung von 50 auf 75 Prozent
erhöhte. Zusätzlich wollte die BKK VBU auch Paaren ohne Trauschein
finanziell unter die Arme greifen. Dafür ist sie sogar bis vor das
Bundesozialgericht gezogen. Mit Blick auf das Gesetz (§ 27 a SGB V)
lehnten die Richter die Ausweitung der Zusatzleistung auf
Unverheiratete jedoch ab. "Die künstliche Befruchtung ist damit
weiterhin die einzige Krankenkassenleistung, für die man einen
Trauschein braucht", macht Neuwerk deutlich.

Unzeitgemäß und ungerecht

"Die Richtlinien und Gesetze sind überholt, ungerecht und
unzeitgemäß", erklärt Helge Neuwerk, "es wird Zeit, dass sie endlich
geändert werden." Denn die Lebensrealität zeige längst, dass die Ehe
als Voraussetzung für das Kindeswohl überholt ist. Laut Statistischem
Bundesamt stieg der Anteil der nichtehelich geborenen Kinder von 7,2


Prozent im Jahr 1970 auf 34,5 Prozent im Jahre 2012. "Wer 'A' zum
Baby sagt, muss auch 'B' zur Unterstützung sagen", betont Neuwerk.
Laut der Richtline des Bundesfamilienministeriums können Ehepaare
finanziell vom Bund unterstützt werden, wenn sie u.a. miteinander
verheiratet sind und das jeweilige Bundesland sich ebenfalls in
mindestens gleicher Höhe an der Unterstützung beteiligt. Bislang
fördern erst fünf Bundesländer die künstliche Befruchtung. "In
unseren Augen liegt hier sogar eine doppelte Benachteiligung
kinderloser, unverheirateter Paare vor: Sie müssen nicht nur
miteinander verheiratet sein, sondern auch noch im richtigen
Bundesland wohnen, damit ihnen finanziell geholfen wird", sagt Helge
Neuwerk. Die BKK VBU erhält rund 500 Anträge jährlich von
unverheirateten Paaren auf Zuschuss zur Kinderwunschbehandlung, die
sie nach der höchstrichterlichen Entscheidung des
Bundessozialgerichts ablehnen muss.



Pressekontakt:
Ellen Zimmermann
BKK VBU
Lindenstraße 67
10969 Berlin
Tel.: 030 / 7 26 12 13 15
Internet: www.meine-krankenkasse.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weltgrößtes Healthcare-Event in Schanghai -- tHIS -- erlebt Publikumsansturm Das Problem bei der Wurzel packen: Wenn Zähne krank machen, helfen Implantate
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.05.2015 - 11:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1213841
Anzahl Zeichen: 3295

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin



Diese Pressemitteilung wurde bisher 244 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Künstliche Befruchtung / BKK VBU zur Initiative von Manuela Schwesig: "Ein überfälliger Schritt - in die richtige Richtung""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

BKK VBU (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Online ohne Ende - wann wird Internet zum Problem? Forschungsstudie SCAVIS ...
Wieviel Internetkonsum ist gesund und ab wann werden Social Media, Online-Spiele und Daddeln zum Problem? Die Krankenkasse BKK VBU beteiligt sich an der Forschungsstudie SCAVIS, die dabei hilft, eine problematische Internetnutzung zu erkennen. Wer beim SCAVIS- Schnell-Test ein auffälliges Surfver

Mehrheit der Patienten fordert geschlechtsspezifische Dosierungsangaben im Beipackzettel ...
Medikamente wirken unterschiedlich bei Männern und Frauen - doch darüber aufgeklärt werden Patientinnen und Patienten häufig weder in der Arztpraxis noch in der Apotheke. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage der Krankenkasse BKK VBU. Diese zeigt auch: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger

Weibliche Herzinfarktsymptome wenig bekannt: BKK VBU-Umfrage ...
Nicht einmal jeder zweite kann laut einer Umfrage der BKK VBU die typisch weiblichen Symptome eines Herzinfarkts richtig zuordnen - im Gegensatz zu den männlichen Symptomen, die nahezu ausnahmslos bekannt sind. Das hat Folgen für den Ernstfall und zeigt: Es herrscht noch großer Aufklärungsbeda


Weitere Mitteilungen von BKK VBU


Steinalt & Kerngesund ? 100 Jahre gesund und erfüllt leben ...
Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass die Lebenserwartung in den hochentwickelten Ländern des Westens immer höher wird. Mehr Freizeit, neueste Ernährungserkenntnisse und eine immer größere medizinische Versorgung, sind nur einige Gründe für diese Entwicklung. Dennoch gibt es große g

Luspatercept, orales 5-Azacytidin et al.: Neues vom MDS-Symposium 2015 ...
Stuttgart, 19. Mai 2015 – Die neuesten Entwicklungen bei Diagnostik und Therapie myelodysplastischer Syndrome wurden beim 13. Internationalen MDS-Symposium der MDS-Foundation (29. April bis 02. Mai, Washington) präsentiert und können jetzt auf der unabhängigen Informations-Plattform www.hematoo

Weltgrößtes Healthcare-Event in Schanghai -- tHIS -- erlebt Publikumsansturm ...
Der Health Industry Summit (tHIS) 2015, ein Event, das erwartungsgemäß die chinesische Healthcare-Branche transformiert, hat am 15. Mai mit mehr als 210.000 Besuchern aus 150 Ländern einen Publikumsansturm erlebt. Foto - http://photos.prnewswire.com/prnh/20150518/216608 [http://photos.prne

Bürokratieabbau in der Pflege ...
Das Bundesministerium für Gesundheit räumt dem Bürokratieabbau in der Pflege eine hohe Priorität ein. Vor allem der Dokumentationsaufwand für Pflegekräfte und pflegende Angehörigen soll drastisch reduziert werden. Bei den Beteiligten, wie den Entwicklern und Anwendern von Dokumentationssystem


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z