Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Korruption/Umfrage
ID: 1214800
halten Schmiergeldzahlungen für akzeptabel, wenn ihr Betrieb in
Existenznöte gerät. Dieses Umfrage-Ergebnis ist bestürzend. Die
Erhebung offenbart einen Mangel an Unrechtsbewusstsein in Teilen der
Wirtschaft.
Die zweifellos bittere Erfahrung, dass in Teilen der Welt ohne
Schmiergeld keine Geschäfte zu machen sind, ist kein Argument.
Deutsche Unternehmen können nicht über Misswirtschaft etwa in
Griechenland jammern und sich gleichzeitig daran beteiligen. Wie soll
sich sonst je etwas ändern?
Dass die Bestechung ausländischer Amtsträger langfristig auch den
ureigenen Interessen von Unternehmen zuwiderläuft, hat in jüngster
Vergangenheit der Korruptionsskandal bei Siemens gezeigt. In der
Eurokrise ging der griechischen Regierung nämlich auf, dass sie den
Dax-Konzern für sein Verhalten mit Bußgeldern schröpfen könnte. Der
letztlich ausgehandelte Vergleich kostete Siemens rund 270 Millionen
Euro - vom Reputationsverlust ganz zu schweigen. Spätestens dieser
Fall hätte, so sollte man meinen, in sämtlichen Führungsetagen der
Republik ein Umdenken auslösen müssen.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.05.2015 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1214800
Anzahl Zeichen: 1503
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 304 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Korruption/Umfrage"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Weser-Kurier: Kommentar von Kristina Läsker zu Rückrufen von Autos ...
Der Airbag als Splitterbombe. Was nach Albtraum klingt, ist in den USA längst passiert. Mindestens sechs Menschen starben bei Unfällen, verursacht durch schadhafte Airbags von Takata. Der japanische Zulieferer produziert jeden fünften Airbag weltweit. Jetzt müssen fast 34 Millionen Autos zurÃ
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Middelhoff ...
Thomas Middelhoff mittellos? Richtig erklären kann sich das auch der Insolvenzverwalter nicht. Schließlich hat der Spitzenmanager a.D. früher mal exzellent verdient. Allein die 40 Millionen Euro, die »Big T« als Anerkennungsprämie für den AOL-Deal bei Bertelsmann erhalten haben so
Börsen-Zeitung: Schuldig - was solls?, Kommentar zur UBS von Daniel Zulauf ...
Mit der UBS und ihren vier Mittätern im internationalen Devisenkartell ist die Zahl der Banken, die in den USA für strafrechtliche Vergehen ein Schuldbekenntnis abgeben mussten, auf eine inzwischen schon fast unübersichtlich hohe Zahl gewachsen. Es dürften inzwischen etwa zehn Institute sein
WAZ: Was die Folgen einer Fusion wären - Kommentar von Ulf Meinke zu Karstadt-Kaufhof ...
Schon seit vielen Jahren wird über eine Fusion von Karstadt und Kaufhof spekuliert. Ein Zusammenschluss der beiden großen Warenhausketten beflügelte immer wieder die Fantasie vermögender Geschäftsleute. Die "Deutsche Warenhaus AG" ist fast schon selbst zu einer Marke geworden




