Westfalenpost: Ein Lob für gute Ideen / Kommentar von Martin Korte zur Förderung des ländlichen Raumes
ID: 1215965
nachvollziehbar, denn momentan gibt sie angesichts unwürdiger
Streitereien über Aufnahmequoten für Flüchtlinge tatsächlich kein
gutes Bild ab. Schnell sind Kritiker auch mit dem Vorwurf bei der
Hand, die Beamten und Politiker würden das Geld der Steuerzahler mit
Schubkarren aus ihren Büros in Brüssel und Straßburg schaffen. Aber:
Das Fundament der EU hat der Wertegemeinschaft immerhin friedliche
Zeiten garantiert und die Wirtschaftskraft Europas gestärkt.
Gemeinsam geht eben vieles besser.
Dieser Anspruch gilt auch für das EU-Förderprogramm Leader.
Einzelgänger haben dort keine Chance, nur gemeinsame Konzepte
mehrerer Kommunen sind förderwürdig. Weil der demografische Wandel
den ländlichen Raum vor gewaltige Herausforderungen stellt, die eben
nur im Verbund zu bewältigen sind, ist das auch der einzig richtige
Ansatz.
Zweite Voraussetzung für die Teilnahme: bürgerschaftliches
Engagement - eine Disziplin, die Südwestfalen bekanntermaßen
besonders gut beherrscht. Dass nun elf Projekte in unserer Region für
gute Ideen ausgezeichnet werden, überrascht vielleicht so manchen
Menschen in Düsseldorf oder im Ruhrgebiet, hierzulande dürften sich
viele Südwestfalen höchstens für gute Vorleistungen bestätigt fühlen.
Alle, die von der Jury abgelehnt wurden, ärgern sich nun zurecht.
Die wahren Verlierer sind aber jene, die sich erst gar nicht für das
Leader-Programm beworben haben. Sie sollten sich fragen, ob sie mit
ihrer Strategie nicht auf dem Holzweg sind - sofern sie denn
überhaupt eine haben.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.05.2015 - 22:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1215965
Anzahl Zeichen: 1887
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 374 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Ein Lob für gute Ideen / Kommentar von Martin Korte zur Förderung des ländlichen Raumes"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur AfD ...
Was auf die Linkspartei zutrifft, gilt auch für die AfD: Die »Alternative für Deutschland« ist gespalten in West und Ost. Während in den alten Bundesländern eher liberal-konservative Europakritiker wie Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel am Werk sind, hat sich die AfD in der Ex-DDR mit Frauk
RNZ: Gut gemeint - Kommentar zum Tarifeinheitsgesetz ...
Das Ziel ist mal wieder ein hehres: Die Koalition will verhindern, dass immer neue, immer längere Streiks das Land lähmen, der auf Just-in-time-Logistik ausgerichteten Wirtschaft Schaden zufügen und die Deutschen als genervte Pendler oder Patienten sich die Beine in den Bauch stehen. Gut gemein
Allg. Zeitung Mainz: Wiedervorlage / Kommentar zum Tarifeinheitsgesetz ...
Auf den ersten Blick scheint alles klar. Mit dem Tarifeinheitsgesetz wird endlich der Egoismus von Spartengewerkschaften gebrochen, damit die Regel "Ein Betrieb - ein Tarifvertrag" gelten kann. Die Stoßrichtung ist richtig. Es ist unerträglich, wenn einzelne Berufsgruppen auf Kosten
Mittelbayerische Zeitung: Keine Lex GDL / Kommentar zur Tarifeinheit ...
Der zeitliche Zusammenhang ist auffällig. Gerade endete der neunte Streik der kleinen Lokführergewerkschaft (GDL), und gleichzeitig hat der Bundestag gestern dem Tarifeinheitsgesetz grünes Licht gegeben. Dennoch ist die Entscheidung des Parlaments keine Lex GDL. Die Notwendigkeit, für geset




