WAZ: Es kommen immer Menschen. Kommentar von Julia Emmrich zur Pflegestudie
ID: 1219329
Pflegekräfte ausgehen, werben wir sie einfach bei unseren Nachbarn
ab. Der Europäische Arbeitsmarkt macht's möglich. Und den meisten
Wirtschaftsexperten kann es gar nicht schnell genug gehen mit dem
internationalen Fachkräftekarussell. Doch schon einmal haben die
Deutschen geglaubt, dass sie bloß Arbeitskräfte holen und dabei
vergessen, dass am Ende Menschen kommen. Damals hießen sie nicht
Arbeitsmigranten, sondern Gastarbeiter. Und das Land hat Jahrzehnte
gebraucht, um zu begreifen, wie falsch es war, die Zuwanderer nur als
temporäre Arbeitskräfte zu behandeln. Das gilt auch für das Heer der
osteuropäischen Frauen, die (oft jenseits des offiziellen
Arbeitsmarktes) in deutschen Familien rund um die Uhr alte Menschen
pflegen. Ohne sie wäre das System Pflege an vielen Stellen längst
zusammengebrochen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.06.2015 - 19:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1219329
Anzahl Zeichen: 1131
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 196 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Es kommen immer Menschen. Kommentar von Julia Emmrich zur Pflegestudie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Eine hohe rechtliche Hürde. Kommentar von Wilfried Goebels zur Sperrklausel ...
Vor die Wiedereinführung einer kommunalen Sperrklausel haben die Verfassungsrechtler hohe rechtliche Hürden gestellt. Nur wenn der Nachweis erbracht wird, dass die Zersplitterung der Räte zur Funktionsstörung führt, darf der Gesetzgeber eingreifen. Man kann gespannt sein, wie das verfassun
WAZ: Eine Chance für das Ruhrgebiet. Kommentar von Christopher Onkelbach zu Hochschulen ...
Das Revier war geprägt von Kohle und Stahl, kämpfte mit dem Zechensterben, als vor 50 Jahren in Bochum die erste Universität im Ruhrgebiet ihren Lehrbetrieb aufnahm. Dies war der Startschuss für eine atemberaubende Entwicklung. In nur wenigen Jahrzehnten wuchs zwischen Duisburg und Hagen die
neues deutschland: Dobrindt-Maut für alle ...
Die Juristerei kennt überraschende Ergebnisse. Nicht alles, was dem Rechtsempfinden evident scheint, setzt sich vor Gericht auch durch. Dennoch scheint das demonstrative Selbstbewusstsein hohl, mit dem sich die Bundesregierung nun im Angesicht einer juristischen Auseinandersetzung hinter die Pk
Kölner Stadt-Anzeiger: Uni-Affäre um Armin Laschet - NRW-CDU-Chef gibt Lehrtätigkeit in Aachen nach Vorwürfen um Notenvergabe auf ...
Unstimmigkeiten bei der Vergabe von Klausurnoten an der RWTH Aachen setzen den Partei- und Fraktionschef der NRW-CDU, Armin Laschet, unter Druck. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) berichtet, hat Laschet als Konsequenz aus den Vorwürfen inzwischen seine Lehrtätigkeit




