Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Laschets "Noten-Affäre"
Problematischer Vorgang
FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF
ID: 1219996
sogenannten Noten-Affäre spricht Verursacher Laschet von einem
"misslichen Vorgang"; seine politischen Rivalen greifen mit Genuss zu
gröberem Besteck und echauffieren sich über einen "Skandal erster
Güte". Beide Urteile, so viel steht fest, liegen näher an der
Wahrheit als die Nachrichtenagentur, die nur einen "Lapsus" erkennen
mag. Fehler passieren, das ist eine Binsenweisheit. Der
Ex-Lehrbeauftragte Laschet jedoch ist nicht nur für ein Missgeschick
verantwortlich, er hat sich für den Umgang mit dem für ihn und die
Studenten ärgerlichen Verlust von Klausuren zu erklären. Wenn er auf
der Grundlage von Notizen aus einem Seminar Ersatznoten verteilt hat,
wie kann es dann sein, dass Studenten Noten erhalten haben, die die
Klausur gar nicht mitgeschrieben haben? Außerdem hat der Chef der
NRW-CDU angeblich über Wochen Medienanfragen ignoriert. Trotz
anderslautender Bekundungen werden die regierungstragenden Fraktionen
in NRW alles daransetzen, Laschet politisch in die Ecke zu treiben.
Es könnte eng für ihn werden, ist der Vorgang doch allemal
problematisch. Der Kampf um die Deutungshoheit hat gerade erst
angefangen.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.06.2015 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1219996
Anzahl Zeichen: 1462
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 223 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Laschets "Noten-Affäre"
Problematischer Vorgang
FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Förderung für Elektroautos Geduld Wolfgang Mulke, Berlin ...
Nun soll der Kauf von Elektroautos wohl doch subventioniert werden. Zumindest bei Geschäftsleuten will die Bundesregierung mit einem allerdings nur halbherzigen Steuerbonus Kauflaune erzeugen. Das ist ein Eingeständnis des Misserfolgs. Die Zielmarke von einer Million E-Mobilen auf Deutschlands
Nachhaltigen Konsum stärken ...
Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung zeichnet "Qualitätscheck Nachhaltigkeitsstandards" als Leuchtturmprojekt 2015 der Nachhaltigkeitsstrategie aus "Wir alle nehmen als Konsumenten Einfluss darauf, unter welchen Bedingungen Produkte erzeugt oder Dienstleitungen
Steuervermeidung von G7-Unternehmen kostet Afrika Milliarden ...
Unternehmen und Investoren mit Sitz in den G7-Staaten schleusen in Afrika jedes Jahr Milliardengewinne am Fiskus vorbei. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Oxfam-Bericht "Money talks: Africa at the G7" hervorgeht, haben G7-Unternehmen afrikanische Steuerbehörden allein im Jahr 20
WAZ: Wirtschaftsminister Gabriel: Blatter-Rücktritt ist folgerichtig ...
Bundeswirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Rücktritt von Fifa-Boss Sepp Blatter als "folgerichtig" bezeichnet. "Es ist unfassbar, was sich die Fifa seit Jahren leistet. Dies alles ist eng mit dem Namen Sepp Blatter verbunden", sagte Gabriel in einem Interv




