Rheinische Post: Siemens-Top-Manager: Großauftrag in Ägypten schafft "etwas Luft" beim Personalabbau von 900 Stellen in Mülheim
ID: 1222001
Volumen umfassende Auftrag von Siemens in Ägypten könnte den
geplanten Abbau von 900 Stellen in Mülheim nach hinten verschieben.
Dies sagte der Leiter des konventionellen Kraftwerkegeschäftes von
Siemens, Willi Meixner, in einem Gespräch mit der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Ägypten
verschafft uns Luft, um die notwendigen Maßnahmen auf den Weg zu
bringen", sagt er. Die Bedeutung des Auftrages sei "gewaltig", der
Standort Mülheim von Siemens werde mit seinen 4800 Mitarbeitern davon
profitieren, weil zwölf Dampfturbinen und 20 von insgesamt 24
Generatoren für Ägypten aus Mülheim kommen sollen. Meixner hält es
für möglich, dass Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze wegfallen, in
Ägypten weiterbeschäftigt werden. Er warnt aber vor übertriebenen
Hoffnungen: "Eine solche "Beschäftigung im Ausland findet sowieso nur
auf freiwilliger Basis statt." Außerdem würden bei dem
Milliarden-Projekt nur "spezielle Kräfte" wie Spezialisten für
Projektleitung, Montage oder Inbetriebnahme aus Deutschland gesandt.
Ansonsten verweist Meixner darauf, dass Siemens im ganzen Konzern
qualifizierte Mitarbeiter suche. Er bekannte sich zu einem Abkommen
mit den Betriebsräten, "dass wir keine betriebsbedingten Kündigungen
wollen". Die IG Metall will am Dienstag gegen den Stellenabbau bei
Siemens demonstrieren.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.06.2015 - 15:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1222001
Anzahl Zeichen: 1668
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 203 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Siemens-Top-Manager: Großauftrag in Ägypten schafft "etwas Luft" beim Personalabbau von 900 Stellen in Mülheim"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Gabriel: Zeitenwende bei der Strom-Versorgungssicherheit - 12 Nachbarstaaten wollen Versorgungssicherheit künftig europäisch denken ...
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat heute am Rande des EU-Energieministerrates in Luxemburg gemeinsam mit mehreren europäischen Staaten zentrale politische Erklärungen zur verstärkten regionalen Kooperation im Bereich der Strom-Versorgungssicherheit unterzeichnet
Der Tagesspiegel: SPD-Vize Schäfer-Gümbel: Wechsel bei der Deutschen Bank war "überfällig" ...
SPD-Parteivize Thorsten Schäfer-Gümbel hält es für richtig, dass die Führung der Deutschen Bank ausgetauscht wird. "Der Rücktritt des Duos Jain/Fitschen war nach dem ausgefallenen 'Kulturwandel' bei der Deutschen Bank längst überfällig", sagte er dem "Tagesspieg
Der Tagesspiegel: Varoufakis wirft Gläubigern Torpedierung der Verhandlungen vor ...
Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat den Kreditgebern vorgeworfen, die Gespräche über eine Einigung mit Griechenland zu torpedieren und für den Abschluss eigene Bedingungen genannt. Zu dem von den Gläubigern vergangene Woche vorgelegten Vorschlag, sagte Varoufakis im Interview
Der Tagesspiegel: Varoufakis nennt Berichterstattungüber seine Person "Rufmordversuch" ...
Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat die kritische Presseberichterstattung über seine Person einen "Rufmordversuch" genannt. Wörtlich sagte er dem Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe): "Das war ein Rufmordversuch, das ist die einzige Erklärung."




