Prominente Unterstützung für weniger Dokumentation in der Pflege / Ehemalige Sozialministerin Stew

Prominente Unterstützung für weniger Dokumentation in der Pflege / Ehemalige Sozialministerin Stewens übernimmt Leitung des Begleitgremiums zum Entbürokratisierungsprojekt

ID: 1224411
(ots) - "Die ehemalige Sozialministerin Christa Stewens
wird mit ihrer Erfahrung die Entbürokratisierung der
Pflegedokumentation entscheidend unterstützen und noch mehr
Einrichtungen zu einer Teilnahme am Projekt motivieren." Davon ist
der bayerische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater
Anbieter sozialer Dienste e.V. Kai A. Kasri überzeugt. Der
Landespflegeausschuss hatte sich auf Vorschlag von Gesundheits- und
Pflegeministerin Melanie Huml jetzt einstimmig dafür ausgesprochen,
Frau Stewens den Vorsitz des Leitungsgremiums zu übertragen.

Das Gremium wird zukünftig die Vereinfachung der
Dokumentationsanforderungen in der stationären und ambulanten Pflege
koordinieren, mit der die Pflege erheblich entlastet wird. Dazu haben
Experten im Auftrag der Bundesregierung ein neues
Dokumentationssystem entwickelt, das mit deutlich weniger Aufwand
alle rechtlichen und fachlichen Anforderungen erfüllt.

"Als ehemalige bayerische Sozialministerin kennt Christa Stewens
die Bedingungen gut und weiß um die Notwendigkeit der
Entbürokratisierung in der Pflege", erklärt der bpa-Landesvorsitzende
Kasri, der die Mitarbeit der Ex-Ministerin für sehr wertvoll hält.
Der bpa selbst unterstützt das Projekt mit mehreren eigens
ausgebildeten Mentoren, die die Pflegeheime und ambulanten Dienste
bei der Einführung der vereinfachten Dokumentation begleiten.

"Mit der Anfrage bei Frau Stewens hat das von Staatsministerin
Huml geleitete Gesundheits- und Pflegeministerium dem
Entbürokratisierungsprojekt einen großen Dienst erwiesen", erklärt
der Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle in München Joachim Görtz.
Die Vorarbeit des bpa zeige ihrerseits bereits Wirkung: "Sehr viele
unserer Mitgliedseinrichtungen wollen sich an dem Projekt beteiligen
und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit von unnützen


Dokumentationspflichten befreien."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
1.000 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.



Pressekontakt:
Für Rückfragen: Joachim Görtz , Leiter der Landesgeschäftsstelle
Tel.: 089 - 8 90 44 83 20, www.bpa.de

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