Der steinige Weg zum Pariser Klimagipfel
Seit Elmau steht das Bekenntnis der G7 zum Klimaschutz. Doch bei der Vorbereitung für den Weltklimagipfel zeigt sich, dass die Umsetzung der willkommenen Worte ein großer Akt ist. Es bleibt nur noch wenig Zeit, um den Verhandlungsrahmen für den Vertrag abzustecken.
Große Erwartungen an Weltklimagipfel
Im Dezember soll beim Weltklimagipfel ein Abkommen für mehr als 190 Staaten erzielt werden, das Maßnahmen zur Erreichung des 2-Grad-Ziels festlegt. Verbindlich Absprachen sollen die Treibhausgasemissionen verringern und alle teilnehmenden Nationen zum Klimaschutz verpflichten. Bei dem erarbeiteten Entwurf wird jedoch deutlich, dass viele Länder sich derzeit noch nicht festlegen wollen. Nachdem Umweltorganisationen wie Greenpeace und der Naturschutzbund (Nabu) angesichts der Ergebnisse des G7-Gipfels in Elmau in Lob und Euphorie verfallen waren, äußerte sich Greenpeace-Experte Martin Kaiser nach Bonn wieder ernüchtert und drängt zur Eile: „Bis zur Klimakonferenz in Paris ist nicht mehr viel Zeit.“ Wenn diese nicht effektiv genutzt werde, drohe ein enttäuschendes Pariser Abkommen.
Ein zweites Kopenhagen-Dilemma vermeiden
Eine weitere Schlappe könnten sich die Staat- und Regierungschefs Ende des Jahres eigentlich nicht leisten. Schon der Klimagipfel in Kopenhagen war 2009 selbst hinter den kleinsten Erwartungen zurückgeblieben. Dies lag unter anderem daran, dass der vorbereitete Entwurf für den Vertragstext so nichtssagend war, dass viele Konferenzteilnehmer ihn nicht einmal lesen wollten.
„So etwas wie in Kopenhagen - dass die Staatschefs anreisen und noch nichts in trockenen Tüchern ist - das soll unter allen Umständen vermieden werden“, sagt die WWF-Klimachefin Regine Günther. Neben einem informellen Ministertreffen in Paris im Juli bleiben noch zwei jeweils fünftägige Konferenzen Ende August und im Oktober in Bonn, um den Vertragstext weiter zu straffen. Die beiden Vorsitzenden, der Amerikaner Daniel Reifsnyder und der Algerier Ahmed Djoghlaf, betonten jedoch, dass hierfür die Delegierten größere Entscheidungsbefugnisse haben müssten.
Quellen:
Stuttgarter Nachrichten
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Datum: 15.06.2015 - 11:31 Uhr
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