Mitteldeutsche Zeitung: zu EuGH und EZB
ID: 1225933
Zentralbank möglich ist, soll sie wenigstens rechtlich kontrolliert
werden. Karlsruhe fragte deshalb den Europäischen Gerichtshof, ob die
EZB 2012 ihre Kompetenzen überschritt, als sie ankündigte, sie werde
den Euro durch den Ankauf von Staatsanleihen retten. Der EuGH hat
jetzt entschieden, dass die EZB nicht machen kann, was sie will,
sondern rechtlich kontrolliert wird. Und: Die EZB darf keine
Staatsfinanzierung betreiben, und das Verbot darf auch nicht umgangen
werden. Einzige Niederlage für Karlsruhe: Der EuGH fand, dass die EZB
ihre Kompetenzen damals nicht überschritten hat. Das hatte das
Bundesverfassungsgericht anders gesehen. Dieser Dissens ist
verschmerzbar.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.06.2015 - 19:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1225933
Anzahl Zeichen: 930
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 331 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu EuGH und EZB"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Klinikkonzern Ameos streitet mit AOK Sachsen-Anhalt um Abrechnungen ...
Der Schweizer Klinikkonzern Ameos kassierte nach Ansicht der AOK Sachsen-Anhalt Geld für Leistungen, die er nicht ausreichend belegt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Konkret geht es um das Klinikum Halberstadt (Landkreis Harz), das 2020 aus Sicht de
Wagenknecht will Überraschungs-Ministerpräsident für Sachsen-Anhalt ...
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Südwest Presse: KOMMENTAR · EZB-GELDPOLITIK ...
Ein gutes Urteil Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) war faktisch bislang erfolgreich. Jetzt ist sie vom Europäischen Gerichtshof auch rechtlich legitimiert worden. Das Urteil ist schon allein deshalb ein gutes Urteil, weil es die Euro-Rettungstruppe um EZB-Präsident Mario D
Berliner Zeitung: Kommentar zum Berliner Flüchtlingsgipfel: ...
Die Europäer sollten sich an die Kolonialgeschichte erinnern, wenn sie die Klopfzeichen an den Türen des Hauses Europa hören. Jetzt sind es die Menschen aus Afrika und Vorderasien, die Einlass begehren - aber sie klopfen an und treten nicht die Türen ein. Unterwerfung steht nicht auf ihrem Pr
Frankfurter Rundschau: Keine Genugtuung ...
Drei Jahre Haft sind nicht genug für ein Leben. Gesagt hat das die Großmutter von Tugçe Albayrak unmittelbar nach dem Urteil gegen Sanel M. Gegen jenen Mann, der für den Tod ihrer Enkelin verantwortlich ist. Die Frau hat recht, aber der Satz zeigt vor allem, wie falsch die Annahme ist, die Ang
Rheinische Post: CSU weist SPD-Kritik an Erbschaftsteuer-Plänen zurück ...
Die CSU hat die SPD-Kritik an den neuen Erbschaftsteuer-Plänen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) scharf zurückgewiesen. "Die Kritik der SPD ist voll daneben - aber damit entlarvt sich die SPD als Partei, der Arbeitsplätze egal sind und die im Privaten rumschnüffeln will&




