Rheinische Post: Kommentar: Es wird eng für Laschet
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angesichts immer neuer Salamischeibchen gefragt, die uns der
CDU-Landesvorsitzende in der Noten-Affäre aufgetischt hat. Jetzt ist
er auch noch in eine Steuer-Affäre verstrickt: Armin Laschet hat zwar
sein Buchhonorar gespendet, dem Finanzamt aber die Spendenquittung
vorgelegt, ohne den Betrag - was korrekt gewesen wäre - als Einnahme
in seiner Steuererklärung anzugeben. Laschet mag in Unkenntnis der
steuerrechtlichen Bestimmungen die Spendenquittung seinem
Steuerberater ausgehändigt haben (hat dieser bei einer Spende von
4000 Euro nicht mal nachgefragt?). Doch dies schützt ihn nicht vor
den nun zu erwartenden Nachforschungen der Behörden. Ob der Vorgang
als Steuerhinterziehung zu werten ist und zu welchen Konsequenzen das
führt, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass sich Laschet angreifbar
gemacht hat. Es wird eng für ihn. Seine Hoffnung, dass Gras darüber
wächst, dürfte sich nicht erfüllen. Die SPD wird ihn nicht schonen,
zumal er der Ministerpräsidentin oft genug ihre Funkloch-Ausrede
vorgehalten hat. Nun ist Laschet in der Defensive, und es ist nicht
absehbar, ob und wie er da herauskommt.
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Datum: 17.06.2015 - 19:37 Uhr
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