Frankfurter Rundschau: Mit sich selbst beschäftigt
ID: 1227776
den wachsenden Demokratie-Verdruss suchen wollen, reicht ein Blick in
den Spiegel. Die Edathy-Affäre und der Streit über die
Vorratsdatenspeicherung, mit denen sie derzeit die Schlagzeilen
bestücken, bieten zwei Anschauungsobjekte für Politik, wie sie nicht
sein sollte. Im ersten Fall wurde ein unter Kinderporno-Verdacht
stehender SPD-Abgeordneter offensichtlich aus den eigenen Reihen
gewarnt, und die Partei tut alles, um die Spuren zu verwischen. Im
anderen Fall arbeiten die Funktionäre bei einem längst vereinbarten
Vorhaben, das in der Öffentlichkeit eher mäßig interessiert, mit
Furor ihren verständlichen Frust am sprunghaft-autoritären Parteichef
ab. Mit anderen Worten: Während der Papst eindringlich zur
ökologischen Umkehr aufruft, der Euro zu zerfallen droht und im
Mittelmeer Flüchtlinge ertrinken, ist die Fortschrittspartei SPD mal
wieder mit sich selbst beschäftigt. Attraktiv für die Bürger wird sie
so nicht.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.06.2015 - 16:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1227776
Anzahl Zeichen: 1211
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 143 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Mit sich selbst beschäftigt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Abkommen zwischen den USA und Iran ist eine verlängerte Waffenruhe. Es dient nur dazu, dass US-Präsident Donald Trump an seinem Geburtstag von einer Einigung mit dem Mullah-Regime fabulieren konnte. Dafür hat der Narzisst im Weißen Haus im Grunde einer Kapitulation zugestimmt. Die Kriegsziel
Frankfurter Rundschau zur Volksabstimmung in der Schweiz: Ein Nein mit Beigeschmack ...
Die Schweiz ist über den Berg. Nach den Hochrechnungen lehnt sie die Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz" der rechtskonservativen SVP ab. Das ist eine gute Nachricht. Purzelbäume sollte deshalb trotzdem niemand schlagen. Die Zustimmung fiel bemerkenswert hoch aus - obwohl Regierung, W
Mit dem neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem entfernt sich die Europäische Union von ihren eigenen humanitären Ansprüchen und verrät ihre Werte. ...
Europa schottet sich weiter ab und schränkt die Rechte Geflüchteter massiv ein. Dafür steht das Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas), das am Freitag in Kraft trat. Doch bei aller berechtigten Kritik muss auch eines anerkannt werden: Es steckt ein richtiger Gedanke hinter Geas. Nämlich mehr
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Hans-Gert Pöttering zum Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung wiedergewählt ...
Die Mitgliederversammlung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat heute in Berlin den ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Dr. Hans-Gert Pöttering, einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung bestätigt. Pöttering bekleidet dieses Ehrenamt seit dem 1
Nepal zwei Monate nach dem Erdbeben / UNICEF: Gefahr für Kinderhandel gestiegen ...
In Nepal sind seit dem Erdbeben vor zwei Monaten laut UNICEF 245 Fälle von Kinderhandel und Abschiebungen von Kindern in Waisenhäuser verhindert worden. Gemeinsam mit den Kinderschutzbehörden und Nichtregierungsorganisationen kämpft UNICEF dagegen, dass Familien aus Not ihre Kinder Menschenhä
Rheinische Post: Die Ministerpräsidenten beraten noch vor der Sommerpause erneut über Bund-Länder-Finanzbeziehungen ...
Bei der Neugestaltung der Finanzarchitektur in Deutschland drücken die Länderregierungschefs aufs Tempo. "Wir wollen uns in den nächsten zwei bis drei Wochen noch einmal als Ministerpräsidenten zusammensetzen und zu den künftigen Bund-Länder-Finanzbeziehungen verschiedene Modelle durch
Der Tagesspiegel: Jens Spahn wird Parlamentarischer Finanz-Staatssekretär ...
Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn wird nach Informationen des Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) neuer Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Nach Angaben aus Koalitionskreisen folgt Spahn dem bisherigen Staatssekretär Steffen Kampeter (CDU) nach, der




