Lausitzer Rundschau: Klaus Wowereit vor BER-Untersuchungsausschuss
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- wie schon vor dem letzten geplatzten Eröffnungstermin am
3.Juni 2012. Auf dem Airport-Areal herrscht inzwischen sogar
Flugbetrieb. Von Schönefeld-alt aus rollen Maschinen minutenlang an
dem modernen Glaspalast vorbei, um von der neuen BER-Startbahn
abzuheben. Sogar im Inneren des Gebäudes vermitteln die
hinzugekommenen Abfertigungsterminals mit installierter Technik und
die auf den Bildschirmen flimmernden Abflugzeiten den Eindruck, dass
hier gleich abgehoben wird. Dennoch: Die Umrüstung und Fertigstellung
der Brandschutzanlage schwebt weiter wie ein Damoklesschwert über dem
Airport und seinem neuen Eröffnungstermin im zweiten Halbjahr 2017.
Ex-Aufsichtsratschef Klaus Wowereit dürfte sich am Freitag im
Berliner Untersuchungsausschuss zum Flughafen-Debakel daran erinnert
gefühlt haben, dass der Teufel wie vor drei Jahren weiter im Detail
steckt. Und daran, dass es Spezialisten braucht, die Probleme
erkennen und Lösungsansätze präsentieren. Daran hat es 2012 offenbar
gefehlt. Ob der Ausschuss seine Fragen zum Milliarden-Desaster
schlüssig beantwortet bekommt - Wowereit hat wenig dazu beigetragen.
Der neue Flughafenchef Karsten Mühlenfeld würde dazu sagen: Es wurden
Fehler gemacht. Jetzt wollen wir den BER an den Start bringen.
Pragmatisch, zielorientiert, hoffnungsvoll.
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Datum: 19.06.2015 - 21:34 Uhr
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