Mitteldeutsche Zeitung: zu Taylor Swift und Apple
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Eine solche Ballung von kommerzieller Macht hat es in der Geschichte
nur selten gegeben. Deshalb gelingt es Apple in der Regel auch,
seinen "Lieferanten" Bedingungen aufzuzwingen. Gemeint sind damit
die Entwickler von Apps oder auch Musiker, die auf der
Multimedia-Plattform iTunes ihre Produkte verkaufen. Sängerin Taylor
Swift hat diesen Machtmechanismus geknackt. Sie kündigte an, ihr
Erfolgsalbum "1989" nicht auf dem neuen Streamingdienst Apple Music
anzubieten, weil Apple Musikern in der kostenlosen dreimonatigen
Probephase keine Honorare zahlen wollte. Apple knickt ein. Taylor
Swift zeigt, wo die Megakonzerne verletzlich sind: nämlich bei der
öffentlichen Reputation.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 22.06.2015 - 18:53 Uhr
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