Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Afghanistan/Anschlag

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Afghanistan/Anschlag

ID: 1228533
(ots) - Je länger die Regierung am Hindukusch auf sich
alleine gestellt ist, umso stärker drängt sich die Frage auf, was die
westlichen Militärs von 2001 bis 2014 eigentlich getan haben. Sie
schufen afghanische Sicherheitskräfte von rund 330 000 Mann, die
Kabul gar nicht finanzieren kann. Sie halfen bei der Ausbildung von
Spezialkräften, denen die Talibanmilizen nichts entgegenzusetzen
haben. Aber die Elitesoldaten erhielten Trainingshubschrauber, die
bei kleinstem Treffer vom Himmel fallen.

Bereits ein halbes Jahr nach dem Nato-Abzug ist klar: nicht einmal
das Versprechen von Stabilität lässt sich halten. Bislang gibt es
unter der Herrschaft von Präsident Ashraf Ghani mehr Korruption als
unter seinem korrupten Vorgänger Hamid Karsai. Kabul muss sich
glücklich schätzen, dass auch die Taliban wegen interner Machtkämpfe
und der Konkurrenz des Islamischen Staates insgesamt nicht so
schlagkräftig sind, wie es am Montag wieder mal den Anschein hatte.



Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalen-Blatt: zu Militäreinsätzen gegen Schleuser Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Ukraine/Russland/Carter
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.06.2015 - 21:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1228533
Anzahl Zeichen: 1298

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Stuttgart



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 247 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Afghanistan/Anschlag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten zur Ankündigung von Grünen und FDP, mit der SPD zu sondieren ...
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale

"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H

Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit


Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung


Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Ukraine/Russland/Carter ...
Die Sorge vor einem neuen "Kalten Krieg" darf nicht dazu führen, dass innerhalb der Nato einige, darunter die Deutschen, die Augen vor dem Auslöser der Eskalation verschließen: Russlands Einverleibung der Krim und seine aktive Verstrickung in den Ostukraine-Konflikt. Das militärisch

Westfalen-Blatt: zu Militäreinsätzen gegen Schleuser ...
Fregatten und U-Boote gegen Nussschalen: Die EU sagt den Schleusern, die für viel Geld verzweifelte Menschen aus Syrien oder Libyen wie Vieh auf abgetakelten Schiffen zusammenpferchen und vor Italiens Küste ihrem Schicksal überlassen, den Kampf an. Erst sollen Wege und Strategien der Banden

Westfalen-Blatt: zum Pentagon-Chef Carter ...
Verteidgungsministerin Ursula von der Leyen war eine der ersten, die gemerkt haben, dass Pentagon-Chef Ashton Charter bei seinem Antrittsbesuch in Deutschland Tacheles redet. Über die Situation in der Ukraine, die Verstärkung der konventionellen Verteidigungsbereitschaft der osteuropäisch

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Ahmed Mansur: Richtige Entscheidung, von Christian Kucznierz ...
Was auch immer die Behörden sich gedacht haben, als sie Ahmed Mansur bei der Ausreise aus Deutschland festnahmen: Es ist gut, dass dieser Fehler nun revidiert wurde. Mansur war wegen einer Tat verurteilt worden, die er nicht verübt haben will. Das mögen die meisten Angeklagten behaupten. Aber


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z