Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: Brandenburgs neuer Polizeipräsident kündigt mehr Transparenz an: "Nicht herumeiern, sondern sagen, wie die Lage wirklich ist"
ID: 1232358
Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) übermittelt Ihnen eine
Nachricht, die wir in unserer Mittwochausgabe veröffentlichen. Sie
ist bei Angabe der Quelle zur Verwendung frei.
Frankfurt (Oder) Nach dem Ermittlungsskandal um den
Maskenmannprozess und die Debatte um die Polizeireform will der
künftige Brandenburger Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke die
Polizeiarbeit transparenter gestalten und ihr Image verbessern. "Ich
will mehr Offenheit und mehr Transparenz, nicht herumeiern, sondern
sagen, wie die Lage wirklich ist", erklärte er in einem Interview der
Märkischen Oderzeitung (Mittwochausgabe). Dazu gehöre für ihn, die
Konsequenzen eines Personalabbaus bei der Polizei ehrlich zu
benennen. Das lange Zeit offiziell verfolgte Credo, mit der
Polizeireform ändere sich für Bürger und Polizisten nichts, sei
falsch gewesen, sagte er dem Blatt. "Natürlich führt ein erhöhter
Personalabbau zu Arbeitsverdichtung, zu mehr Stress." Daher wolle er
die Führungskräfte bei der Polizei stärker in die Verantwortung
nehmen. "Wir müssen die Zufriedenheit der Mitarbeiter verbessern und
die vorhandenen Imageprobleme der Polizei in den Griff bekommen." Den
Kampf gegen die grenzüberschreitende Kriminalität sieht er als seine
Hauptaufgabe als künftiger Polizeipräsident. "2014 lief es hier schon
nicht schlecht. Aber die Zusammenarbeit mit Polen muss noch besser
werden", betonte er gegenüber der Zeitung. Großes Augenmerk werde er
zudem auf die Personalausstattung legen. "Ich will überall eine gute
Grundversorgung und verstärkte Präsenz an Orten mit mehr
Kriminalität", erklärte Mörke.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.06.2015 - 18:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1232358
Anzahl Zeichen: 1956
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Frankfurt/Oder
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 366 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: Brandenburgs neuer Polizeipräsident kündigt mehr Transparenz an: "Nicht herumeiern, sondern sagen, wie die Lage wirklich ist""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Oderzeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Märkische Oderzeitung
neues deutschland: Verfasungsschutz: Besinnung fällig ...
Wer Verfassungsschutzberichte für bare Münze nimmt und daraus eins zu eins die realen Gefährdungen für den demokratischen Grundkonsens dieser Gesellschaft ableiten will, wird scheitern. Immer wieder haben die politisch motivierten Intentionen der Autoren in die Irre geführt, ein undifferenz
Kölner Stadt-Anzeiger: Schwesig sieht Adoptionsrecht für Homosexuelle als Chance für Kinder - "Recht, bei liebevollem homosexuellen Paar aufzuwachsen" ...
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig sieht ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare als Chance für die Kinder. "Warum sollte man Adoptivkindern das Recht nehmen, bei einem liebevollen homosexuellen Paar aufzuwachsen?" sagte die Ministerin im Interview mit dem "Kölner Stadt
Hans-Jürgen Mörke: "Brandenburger Polizei prüft künftig, ob politische Motive vorliegen" ...
Die Polizei in Brandenburg prüft künftig bei Straftaten von Anfang an, ob ein politisches Motiv vorliegen könnte. Das sagte der amtierende Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke am Montagabend im rbb. Dazu seien "eine ganze Reihe von Maßnahmen" festgelegt worden - "übrigens
Kölner Stadt-Anzeiger: Weitere Panne bei umstrittenem SEK-Einsatz am Kölner Großmarkt - Spezialeinsatzkommando vor dem Zugriff enttarnt ...
Bei der aus dem Ruder gelaufenen Festnahme eines Geschäftsmanns auf dem Kölner Großmarkt im Juni 2011 hat es eine weitere Polizei-Panne gegeben. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) berichtet, hat ein Besucher des heute 53-jährigen Gemüsehändlers die SEK-Beamten au




