Westfalenpost: Unwürdiger Umgang
Von Martin Korte
ID: 1233098
Wochen vor seiner Pensionierung sagt viel aus über die Politik in
NRW. Über den Druck, den das sich zuspitzende Flüchtlingsproblem auf
Amtsträger in Düsseldorf und Arnsberg ausübt. Über den Umgang unter
sogenannten Parteifreunden. Und über Wertschätzung an sich. Bisher
konnten oder wollten Regierungschefin Kraft und Innenminister Jäger
keine stichhaltige Begründung für den einmaligen Vorgang liefern. Und
deshalb schießen nun die Spekulationen ins Kraut über die wahren
Beweggründe des Ministers, die mit den Genossen in der Region noch
nicht einmal abgestimmt waren.
Bollermanns übereilte Demission wirft aber auch ein Schlaglicht
auf die fehlende Wertschätzung, die Rot-Grün unserer Region zuteil
werden lässt. So kann man mit Südwestfalen nicht umgehen - das sagen
jetzt nicht nur Christdemokraten, weil sie politisches Kapital aus
dem Vorgang schlagen wollen. Das sagen auch Vertreter der SPD.
Innenminister Jäger beschädigt den aktuellen Amtsinhaber, einen
verdienten Sozialdemokraten. Und er beschädigt Bollermanns
Nachfolger, der im Herbst sein neues Amt mit der Bürde beginnen muss,
ohne Absicht aus einem unwürdigen Spektakel persönliche Vorteile
gezogen zu haben. Das ist schlechte Politik.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.07.2015 - 21:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1233098
Anzahl Zeichen: 1528
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 234 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Unwürdiger Umgang
Von Martin Korte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Ein Kompromiss, der keine Verlierer kennt Von Carsten Menzel ...
Der monatelange Dauerkonflikt ist entschärft, weitere Bahnstreiks abgewendet: Die Tarifauseinandersetzung zwischen Deutscher Bahn und der Gewerkschaft GDL ist beigelegt. Damit haben die beiden Schlichter, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und der frühere brandenburgische Regierungsch
BERLINER MORGENPOST: Mut zum Experiment/Ein Kommentar von Thomas Fülling ...
Die Berliner Verkehrsbetriebe galten zuletzt nicht unbedingt als experimentierfreudig. Was durchaus auch verständlich ist. Das größte Nahverkehrsunternehmen Deutschlands ist dafür verantwortlich, jeden Tag rund drei Millionen Fahrgäste durch die Stadt zu befördern, und das sicher, zuverlä
Rheinische Post: Kommentar: Das Referendum wird zum Bumerang ...
Die Bilder von verzweifelten Rentnern, die Banken stürmen, erinnern eher an ein Entwicklungsland als an einen Staat in einer großen Wertegemeinschaft. Unfassbar, was inmitten von Europa geschieht. Und das gestrige Verhalten von Premier Tsipras macht wenig Hoffnung auf Besserung. Widersprüchli
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Bahn-Schlichtung ...
Na bitte. Endlich ist der quälende Endlosstreit mit Dauerstreiks bei der Deutschen Bahn Geschichte. Letztlich hat die Schlichtung am Verhandlungstisch doch den Durchbruch in dem lange Zeit so festgefahrenen Tarifkonflikt gebracht, in dem es Bewegung nur noch auf der Eskalationsstufe nach




