Gienger: Bundesländer müssen NADA bei der Prävention im Anti-Doping-Kampf unterstützen
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Am gestrigen Mittwoch hat sich der Sportausschuss des Deutschen
Bundestages mit der Präventionsarbeit der Nationalen Anti-Doping
Agentur Deutschlands (NADA) befasst. Ebenso standen aktuelle
Entwicklungen im Anti-Doping-Kampf und künftige Aufgaben der NADA im
Mittelpunkt. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eberhard Gienger:
"Die Bundesländer müssen endlich ihren Zusagen nachkommen und die
NADA bei der Präventionsarbeit unterstützen. Im Anschluss an die
Sportministerkonferenz im November 2014 hatten sich die Länder darauf
verständigt, die Aufklärungsarbeit ab 2015 mit bis zu 500.000 Euro
pro Jahr zu fördern. Bislang sind noch keine Fördermittel geflossen:
Zum heutigen Tag ist nicht bekannt, wann die Länder die
Mittelzuwendung an die NADA veranlassen.
Die NADA kann die geplante Präventionsarbeit deshalb immer noch
nicht aufnehmen. Wertvolle Zeit geht verloren, um junge Sportlerinnen
und Sportler gezielt über Gefahren, medizinische Vorgaben und
Verpflichtungen zu informieren. Die Aufklärung von jungen Athleten
ist ein zentraler Baustein im Anti-Doping-Kampf.
Zudem hat die NADA mit den neuen Bestimmungen zum
Anti-Doping-Kampf (NADA-Code 2015) viele weitere Aufgaben übernommen.
Damit stellt sich die Stiftung mit Sitz in Bonn künftigen
Herausforderungen und Entwicklungen. Im Ausland sind die NADA und die
beiden Analyselabore in Köln und Kreischa hoch anerkannt. Die NADA
als nationales Kompetenzzentrum und die beiden Labore werden vom Bund
mit knapp 10 Millionen Euro unterstützt. Dem entgegen kommen die
Bundesländer ihren Zusagen immer noch nicht nach."
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Datum: 02.07.2015 - 14:05 Uhr
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