Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

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(ots) - Es mag sogar sein, dass Ministerpräsident Alexis
Tsipras und Gianis Varoufakis ein Spiel mit verteilten Rollen gegeben
haben - der Finanzminister, der vor der Abstimmung die Dinge noch
einmal zugespitzt hat und der Ministerpräsident, der sich nun um eine
seriöse Verhandlungsführung mit einem unbelasteten Finanzchef bemüht.
Varoufakis war die schillerndste Figur in dem aufregenden ersten
halben Jahr der Syriza-Regierung. Er war die Provokation in Person,
das stärkste sichtbare Zeichen, dass diese Regierung einen wirklichen
Bruch mit allem will, was den bisherigen, im Ergebnis desaströsen
Umgang zwischen den europäischen Institutionen und Athen angeht. Das
haben nun alle verstanden. Da braucht es den Provokateur nicht mehr
in der ersten Reihe. Aber man wird weiter von ihm hören.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



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drucken  als PDF  Aachener Nachrichten: Ein anderes Europa - warum vor allem junge Griechen hinter Tsipras stehen; Ein Kommentar von Joachim Zinsen Mitteldeutsche Zeitung: zur Post
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Datum: 06.07.2015 - 19:44 Uhr
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