WAZ: SPD bewertet griechisches Reformangebot vorsichtig optimistisch
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vorsichtig optimistisch. "Das ist schlüssig, deswegen muss man sehr
ernsthaft mit ihnen verhandeln", sagte SPD-Fraktionsvizechef Carsten
Schneider den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Neu ist nach seinen
Worten, dass die griechische Regierung sich zu Maßnahmen bekennt, die
mit den Forderungen der Gläubiger identisch und in einem Referendum
abgelehnt worden seien. An zwei Stellen gingen sie weiter als die
Gläubiger, in der Rentenpolitik und bei der Reform der
Mehrwertsteuer. Wie der griechische Premier Alexis Tsipras das seinem
Volk erklären wolle, sei ihm unklar, sagte Schneider. "Vielleicht
verstehe ich nicht jeden Schachzug griechische Politik", fügte er
hinzu. Der SPD-Politiker traut dem griechischen Parlament auch rasche
Entscheidungen zu: "Ich habe gelernt: Im griechischen Parlament geht
manches am Sonntag und manches auch sehr schnell." Wenn sich beide
Seiten bewegten, gebe es eine Chance auf eine Einigung. "Der Grexit
ist für beide Seiten die teuerste Variante", mahnte Schneider. Einen
Schuldenschnitt hält er nicht für notwendig.
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Datum: 10.07.2015 - 15:39 Uhr
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