Westfalenpost: Motivierten Asylbewerbern eine Perspektive bieten
Von Wilfried Goebels
ID: 1240138
sich immer Einzelschicksale. Der aufrührende Fall des
palästinensischen Mädchens Reem hat eine neue Asyldebatte in
Deutschland entfacht. Wie weit wollen wir uns für Zuwanderer öffnen?
Es scheint, der politische Diskurs über Grenzen und Chancen der
Aufnahme nimmt gerade erst richtig Fahrt auf.
Deutschland sucht händeringend qualifizierte Fachkräfte. Da wäre
es widersinnig, gut ausgebildete Asylbewerber abzuschieben, während
gleichzeitig kein Nachwuchs für offene Stellen zur Verfügung steht.
Die zuletzt vom Bundesrat verabschiedete Reform des
Aufenthaltsgesetzes öffnet den seit Jahren unter uns lebenden, gut
integrierten Flüchtlingen Türen, um aus der Duldung ein dauerhaftes
Bleiberecht zu machen.
Weil Deutschland aber nicht alle Armutsflüchtlinge der Welt
aufnehmen kann, muss es auch künftig Begrenzungen geben. Das
Asylrecht wendet sich an in ihren Heimatländern Verfolgte. 40 Prozent
der Asylbewerber aber kommen derzeit vom West-Balkan - bei ihnen
liegt die Anerkennungsquote bei unter einem Prozent.
Zunächst muss die Beschleunigung der Verfahren im Vordergrund
stehen, damit Einwanderer schnell Klarheit haben und Heime möglichst
nicht länger fehlbelegt werden. Für motivierte Asylbewerber wie die
kleine Reem muss es Perspektiven zum Bleiben geben. Schon in unserem
eigenen Interesse. Es ist absurd, leistungsbereite, lange bei uns
lebende Menschen wegzuschicken. Auf Dauer wird auch ein
Einwanderungsgesetz mit festen Quoten für qualifizierte Zuwanderer
kein Tabu bleiben.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.07.2015 - 20:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1240138
Anzahl Zeichen: 1869
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 280 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Motivierten Asylbewerbern eine Perspektive bieten
Von Wilfried Goebels"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Griechenland und die EU Deutschland-Schelte ist fehl am Platz Fabian Fellmann, Brüssel ...
Europäische Nazi-Union", schimpften griechische Kritiker, nachdem Deutschland Athen zu einem harten Reformprogramm gezwungen hat. Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble hätten die europäische Idee verraten. Das Deutschland-Bashing verdeckt den Blick auf die wahre K
Neue Westfälische (Bielefeld): Wie Amerika und Kuba Annäherung üben Der Geist der Freiheit Dirk Hautkapp, Washington ...
Von wegen "Weltgeschichte vollzieht sich immer im Schneckentempo"! Im kubanisch-amerikanischen Verhältnis gibt der Turbo die Geschwindigkeit vor. Nur sieben Monate nach der historischen Ankündigung Barack Obamas, nach 50 Jahren der Eindämmungspolitik etwas anderes im Umgang mit dem
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Milliarden-Programm gegen Schlaglöcher Der Realität Rechnung tragen Martin Fröhlich ...
Was für eine Summe! 2,7 Milliarden Euro für Straßen und Brücken, für Sanierung und Neubau. Das Investitionspaket von Minister Dobrindt verspricht Besserung in Sachen Schlaglochpisten und verstopfter Innenstädte. "Wunderbar" könnte man angesichts der Pläne sagen. "Endlich&qu
Rheinische Post: Wahl mitÜberraschung Kommentar Von Horst Thoren ...
Das hat sich mit der Direktwahl der hauptamtlichen Bürgermeister geändert: Die Parteizugehörigkeit ist wichtig, nicht länger aber allein entscheidend. Hieß es früher am Niederrhein, selbst ein schwarzer Mülleimer würde gewählt, wird heutzutage kritisch geprüft. Der mündige Bürger bew




