Rheinische Post: Türkei an zwei Fronten
ID: 1242822
Seit vergangener Woche beteiligt sich die Türkei aktiv am Kampf
gegen den "Islamischen Staat". Doch wie es scheint, gelten in Ankara
die blutrünstigen Dschihadisten gar nicht als die größte Bedrohung.
Für die türkische Führung steht der wahre Feind weiter in der
kurdischen Ecke. Ihre Angst vor einem möglichen Kurdenstaat ist
größer als die vor einem Terror-Kalifat. Die Folge: Statt die Kurden
als Verbündete gegen die Terror-Miliz zu gewinnen, bombardieren
türkische Kampfflugzeuge nicht nur IS- sondern auch PKK-Stellungen,
werden bei Razzien nicht nur mutmaßliche IS-Angehörige verhaftet,
sondern gleich auch kurdische Oppositionelle. Die türkische Regierung
hat damit einen riskanten Zweifrontenkrieg begonnen. Neben Racheakten
des IS droht nun der Kurdenkonflikt wieder zu eskalieren - und dies
in einer Phase der Instabilität: In Ankara wird seit Juni um die
Bildung einer neuen Regierung gerungen. In der AKP von Präsident
Erdogan liebäugeln viele mit Neuwahlen im Herbst, um die verlorene
absolute Mehrheit zurückzuholen. Aber für solche taktischen Spielchen
ist jetzt nicht die Zeit.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.07.2015 - 20:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1242822
Anzahl Zeichen: 1375
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 406 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Türkei an zwei Fronten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Ehrlichere Ticketpreise ...
von Reinhard Kowalewsky Wenn Lufthansa die Tarife weiter differenziert, ist das im Prinzip zu begrüßen: Warum sollen Passagiere ohne aufgegebenes Gepäck dafür mitbezahlen, dass viele hundert Kilo an Taschen und Koffern in den Bauch des Flugzeuges geladen und mitgenommen werden? Also ist es
Rheinische Post: Wir brauchen die Task Force für Flüchtlinge ...
von Gregor Mayntz Wie wirkt es auf uns, wenn die Zahl der Flüchtlinge auf immer neue Rekordwerte klettert, wenn in diesem Jahr wohl 500 000, wenn nicht 600 000 Menschen oder mehr Schutz bei uns suchen? Es kommt auf den Maßstab an. Nehmen wir die 30 000 Asylanträge von vor acht Jahre, neige
Neue Westfälische (Bielefeld): Flüchtlinge Seid endlich ehrlich Carsten Heil ...
Damit zwei Dinge klar sind: Es geht in der Flüchtlingsfrage nicht in erster Linie um Geld, und zweitens ist ein Land wie Deutschland aus vielerlei Gründen verpflichtet, mehr zu tun als andere, um zu helfen. Alle Ebenen sind in der Pflicht. Das fängt beim Bund an, der sich derzeit unter Hinwei
Neue Westfälische (Bielefeld): US-Präsident auf Besuch in Kenia Gemischte Gefühle dirk Hautkapp, Washington ...
Der amerikanische Präsident hält in der Heimat seines Vaters ein eindringliches Plädoyer für die Gleichberechtigung von Homosexuellen - und der Gastgeber lässt ihn durch die Blume wissen, was er von Einmischung hält: nichts. Die kleine Szene zwischen Barack Obama und Kenias Präsident Uhur




