stern-RTL-Wahltrend: Linke legt zu, FDP verliert - Forsa-Chef Güllner: SPD zieht Rot-Rot-Grün runt

stern-RTL-Wahltrend: Linke legt zu, FDP verliert - Forsa-Chef Güllner: SPD zieht Rot-Rot-Grün runter

ID: 1251484
(ots) - Kaum Bewegung im stern-RTL-Wahltrend: Im Vergleich
zur Vorwoche ändern sich die Präferenzwerte nur bei der FDP, die
einen Prozentpunkt einbüßt und jetzt wieder auf 4 Prozent kommt, und
der Linkspartei, die sich um einen Prozentpunkt auf 10 Prozent
verbessern kann. Die Werte für die anderen Parteien bleiben
unverändert: Die Union liegt weiterhin bei 43 Prozent, die SPD bei 23
Prozent, die Grünen bei 10 Prozent, die AfD bei 3 Prozent. Auf die
sonstigen kleinen Parteien entfallen 7 Prozent. Der Anteil der
Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 30 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz - wenn also die Spitze des Kanzleramts
direkt gewählt werden könnte - liegt Angela Merkel mit 55 Prozent
nach wie vor 43 Prozentpunkte vor Sigmar Gabriel mit nur 12 Prozent.
Selbst von den SPD-Anhängern würde sich nur etwas mehr als ein
Drittel (34 Prozent) für den Parteichef Gabriel entscheiden, 37
Prozent dagegen für Merkel.

"Die anhaltende Schwäche der SPD dürfte zum großen Teil darauf
zurückzuführen sein, dass sie zu Angela Merkel keine überzeugende
Alternative bieten kann", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Mit 43
Prozent wäre die Union derzeit allein so stark wie SPD, Grüne und
Linke zusammen. Eine "Mehrheit links der Mitte", wie sie einst Willy
Brandt ausmachte, sei momentan nicht in Sicht, weil die niedrigen
Werte der SPD das linke Wählerlager dezimierten. "Bei einer
Wahlbeteiligung von 70 Prozent würden jetzt nur 30 Prozent aller
Wahlberechtigten für SPD, Grüne oder Linke stimmen", so Güllner, "bei
der Abwahl Helmut Kohls im Jahr 1998 waren es fast 43 Prozent." Damit
wäre Rot-Rot-Grün so schwach wie noch nie, seit es gesamtdeutsche
Wahlen gibt.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 10. bis 14. August
2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2500


repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine
computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die
statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

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Pressekontakt:
Sabine Grüngreiff, Gruner + Jahr Unternehmenskommunikation, Telefon
040 - 3703 2468, oder
Matthias Bolhöfer, RTL-Kommunikation, Telefon 0221 - 4567 4227.

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Datum: 19.08.2015 - 07:15 Uhr
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