Weser-Kurier: Kommentar von Hans-Ulrich Brandtüber das Streik-Urteil des Bundesarbeitsgerichts
ID: 1253948
bitter schmecken, sonst nützt sie nichts." Mit diesem bekannten
Spruch belehrt Professor Crey im Filmklassiker "Die Feuerzangenbowle"
seine Schüler. Übertragen auf das jetzt gefällte Urteil zu den
Folgekosten von Streiks heißt das: Streiks müssen wehtun, sonst
erfüllen sie nicht ihren Zweck. Wer von Gewerkschaften erwartet, nur
dann in den Arbeitskampf zu ziehen, wenn die Konsequenzen für die
bestreikten Arbeitgeber - nun ja, nicht der Rede wert sind, der kann
das Streikrecht auch gleich ganz abschaffen. Das aber ist im
Grundgesetz, Artikel 9, garantiert. Für die Richter des
Bundesarbeitsgerichts also eine erfreulich klare Angelegenheit; wie
übrigens auch schon in den Vorinstanzen. Hätte das Gericht anders
entschieden, die Folgen wären für alle Gewerkschaften, nicht nur für
die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), fatal gewesen.
Schadenersatz für ausgefallene Flüge, Züge oder auch Kosten, die
entstehen, wenn Kitas bestreikt werden, können sich selbst für große
Gewerkschaften zu einem existenzbedrohenden finanziellen Risiko
auswachsen. Diese Gefahr ist nun gebannt, und das ist auch gut so.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.08.2015 - 20:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1253948
Anzahl Zeichen: 1458
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 238 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar von Hans-Ulrich Brandtüber das Streik-Urteil des Bundesarbeitsgerichts"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d
Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
Weser-Kurier: Leitartikel von Moritz Döbler über den Bremer Bahnhofsplatz ...
Seit der Watergate-Affäre vor gut vier Jahrzehnten hängen auch die Deutschen Skandalen und Skandälchen gerne die Silbe -gate an. Die Barschel-Affäre wurde zu Waterkantgate, anzügliche Bemerkungen eines FDP-Politikers zum Dirndlgate. So gesehen war es nicht die beste Wahl, eines der umstritt
Lausitzer Rundschau: In die Zukunft investieren Zum Rekordüberschuss bei öffentlichen Haushalten ...
Das wirtschaftliche Dauerhoch in Deutschland ist schon fast etwas unheimlich. Auch wenn der jetzt bekannt gewordene Rekordüberschuss von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialkassen zum Teil auf Einmaleffekte wie die Versteigerung von Mobilfunklizenzen zurückgeht - am stabilen Aufschwung kann kei
WAZ: Fatale Signalwirkung. Kommentar von Tobias Blasius ...
Wie auch immer der Streit um das Industriegebiet "Newpark" ausgeht, die wirtschaftspolitische Signalwirkung ist schon jetzt fatal. Da schreibt die Staatskanzlei von Ministerpräsidentin Kraft gut 500 Hektar im Kreis Recklinghausen als eine von nur vier landesweit bedeutsamen Flächen f
WAZ: Marxloh braucht Hilfe. Kommentar von Frank Preuß zu Merkels Besuch ...
Fast alle Scheinwerfer auf Marxloh - so geht das nun seit einigen Wochen. Gestern wurde es noch ein bisschen heller im Duisburger Norden, die Kanzlerin kam für zwei Stunden. Und heute oder morgen: Lichter wieder aus? Das wäre furchtbar, und das hätte Marxloh nicht verdient. Natürlich unkten Kri




