Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine
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bereit. Er will, wie im Abkommen von Minsk festgeschrieben, den
abtrünnigen Gebieten in der Ostukraine per Verfassungsänderung mehr
Autonomie gewähren. Genau das allerdings werfen ihm die Nationalisten
und Populisten wie Julia Timoschenko vor, die bei Wahlen zuletzt kein
Bein auf die Erde bekommen haben. Nun werfen sie Handgranaten (drei
Menschen starben!) oder zündeln rhetorisch. Die Mobilmachung der
Nationalisten und Populisten spielt vor allem einem Mann in die
Hände: Wladimir Putin. Sein Ziel ist die Destabilisierung der
Ukraine. Das beweisen die fortdauernden, nicht zuletzt von
prorussischen Separatisten angeheizten Kämpfe im Osten des Landes.
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Datum: 01.09.2015 - 18:35 Uhr
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