neues deutschland: Linkenpolitikerin Johlige: Brandenburg kann auch 30.000 Flüchtlinge gut unterbringen / Aber zeitlich begrenzte Notlösungen unausweichlich
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Linken-Abgeordneten Andrea Johlige in der Lage sein, die bis zu
30.000 in diesem Jahr erwarteten Flüchtlinge gut unterzubringen und
zu versorgen. Wie die Politikerin gegenüber der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Montagsausgabe)
erklärte, erlebe sie »überall im Land Verantwortliche, die alles tun,
um den Menschen eine gute Unterbringung und Versorgung zu sichern«.
Es sei »kein Geheimnis, dass niemand auf die aktuelle Situation
wirklich vorbereitet war«, sagte Johlige, die auch asylpolitische
Sprecherin der Linksfraktion im Brandenburger Landtag ist.
»Im Fokus der aktuellen Debatte in den Medien sind vor allem
Fragen der Unterbringung. Das ist auch erst einmal das Drängendste,
jetzt, wo der Winter kommt«, sagte Johlige. »Die eigentliche
Herausforderung ist aber die Integration, die Organisation des
Zusammenlebens. Das gestalten vor allem die Menschen vor Ort. Und
genau das passiert gerade, und genau deshalb können wir das
schaffen.« Johlige sagte, man habe in Brandenburg »noch am Anfang des
Jahres mit circa 9.000 aufzunehmenden Menschen gerechnet, aktuell
rechnen wir mit mindestens 25.000. Deshalb sind wir gezwungen, auf
Notlösungen zurückzugreifen«. Die Landesregierung sei sich »einig,
dass Zelte und Turnhallen dauerhaft keine Lösung sind und wir alles
tun müssen, um die Menschen da schnell wieder rauszuholen«.
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Datum: 20.09.2015 - 14:14 Uhr
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