Rheinische Post: Kommentar: Braunkohle-Nebel
ID: 1265886
Streit hat rot-grüne Koalitionen fast scheitern lassen, entzweit
Industrie und Umweltschutz. Nun hat das Land Klarheit geschaffen:
Garzweiler wird kleiner, 1400 Anwohner müssen nicht den Baggern
weichen. Eine gute Nachricht. Gewiss sind Tagebaue und Kraftwerke
wichtige Arbeitgeber und RWE ist ein großer Steuerzahler in der
Region. Doch ebenso ist klar, dass die Tage der klimafeindlichen
Braunkohle gezählt sind. Daher hat das rheinische Revier ehrliche
Ansagen verdient. Doch die lässt RWE erneut vermissen. Starrköpfig
hält man an der Ansage fest, man werde Garzweiler bis Mitte des
Jahrhunderts betreiben. Niemals! Der Grund ist klar: Bei einem
vorzeitigen Aus müsste RWE viel schneller Rückstellungen für das
Braunkohle-Ende aufbauen - Geld, das der klamme Konzern nicht hat.
Doch diese Vogel-Strauß-Taktik führt zu nichts. Will der Konzern sich
nicht - wie so oft in der letzten Zeit (Klimaschutz, Atomausstieg) -
von der Politik überfahren lassen, sollte er offen sagen, wann
Schluss ist. Mitarbeiter wie Anwohner haben Aufrichtigkeit verdient.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.09.2015 - 20:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1265886
Anzahl Zeichen: 1340
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 152 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Braunkohle-Nebel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Winterkorn lenkt von Verantwortung ab ...
Die Begründung, mit der VW-Chef Martin Winterkorn einen Rücktritt abwehrt, ist dreist: Es sei falsch, einen Generalverdacht gegen die Mitarbeiter des Konzerns auszusprechen. Das würde "die harte und ehrliche Arbeit" von 600.000 Menschen diskreditieren. Winterkorn lenkt von seiner Ver
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Abgas-Skandal bei VW Regeln durchsetzen HAnnes Koch, Berlin ...
Zu behaupten, der Volkswagen-Konzern sei eine kriminelle Vereinigung, ginge zu weit. In erster Linie stellt das Unternehmen Millionen solider Fahrzeuge her. Unsolide Praktiken und Gesetzesbrüche sind jedoch immer mal wieder Bestandteile der Wolfsburger Geschäftspolitik. Die absichtliche Manipu
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar CSU zur Flüchtlingspolitik Bordmittel erschöpft Ralf Müller, München ...
Die Meinungen sind geteilt, und zwar ziemlich hälftig: 51 Prozent der für eine Umfrage im Auftrag der CSU-Landtagsfraktion befragten Bundesbürger äußerten große Sorge wegen der gegenwärtigen Flüchtlingswelle, 48 Prozent geringe oder gar keine. Der CSU, die dieser Tage im oberfränkischen
Stuttgarter Nachrichten: zu Verdi/Bsirske ...
Eigentlich müsste er abtreten. Beim DGB ist für die Chefs immer mit 65 Schluss. Und auch nach den Maßstäben einer Gewerkschaft, die so erbittert wie Verdi gegen die Rente mit 67 kämpft, ist es ein Unding, was ihr Boss Frank Bsirske da vormacht: Mit 63 hat er sich gerade von den Delegier




