NOZ: Interview mit Peter Tauber, CDU-Generalsekretär
ID: 1267620
Syriens Machthaber Baschar al-Assad in Friedenssuche
Tauber: Alle Möglichkeiten nutzen, um den Konflikt zu beenden
Osnabrück. CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat die Einbindung des
syrischen Machthabers Baschar al-Assad in die Suche nach einer
Friedenslösung für das arabische Land befürwortet. Viele in
Deutschland wünschten sich, dass der unmenschliche Terror in Syrien
ein Ende habe, sagte Tauber in einem Interview mit der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "Insofern müssen alle Möglichkeiten
genutzt werden, das zu erreichen - dazu kann auch das Gespräch mit
Assad gehören", sagte er. Es sei notwendig, den Syrien-Konflikt zu
beenden. Er sei eine der Hauptursachen für die große Zahl von
Flüchtlingen, die nach Europa kämen, erklärte Tauber.
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CDU-Generalsekretär verteidigt Gesundheitskarte für Flüchtlinge
Tauber: Sie bietet nicht den kompletten Leistungskatalog
Osnabrück. Im Unions-internen Streit um die Gesundheitskarte für
Flüchtlinge hat CDU-Generalsekretär Peter Tauber vor unkorrekten
Interpretationen gewarnt. Der Begriff Gesundheitskarte erwecke
fälschlicherweise den Eindruck, als wenn Flüchtlingen damit der
komplette Leistungskatalog wie allen gesetzlich Krankenversicherten
zustehe, sagte Tauber in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (Samstag)."Das ist so nicht", stellte er klar. Nur die
Behandlung von akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen sei
vorgesehen. Tauber lehnte ferner Forderungen nach Wegfall der
sogenannten Vorrangprüfung ab , die den ersten Zugriff auf Jobs
einheimischen Arbeitslosen einräumt. "Das halte ich für falsch",
sagte er. "Wir haben knapp drei Millionen Arbeitslose, für die wir
Perspektiven entwickeln wollen", sagte er zu Forderungen, Flüchtlinge
gleichrangig zu behandeln. Bereits jetzt gebe es eine Liste der
Mangelberufe, die jedem qualifizierten Neuankömmling schnell den
Einstieg in den Arbeitsmarkt erlaube. "Der viel zitierte syrische
Arzt kann also schon jetzt ohne Probleme bei uns arbeiten", sagte
Tauber.
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CDU verteidigt Beschwörungsformel "Wir schaffen das"
Generalsekretär Peter Tauber: Kanzlerin zeigt Mitgefühl und
Zuversicht Osnabrück. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sieht keine
Gefahr, dass sich die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der
Flüchtlingsdebatte geäußerten Appelle abnutzen könnten. Es sei eine
Stärke der Kanzlerin, dass sie sowohl Mitgefühl zeige als auch
Zuversicht vermittele, sagte Tauber der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Samstag). Diese hatte mehrfach erklärt "Wir schaffen das" und "Wer,
wenn nicht wir". Manche glaubten noch immer, "mit ein paar weiteren
Gesetzen" das Flüchtlingsproblem lösen zu können. " Aber das wird so
nicht sein, sondern wir werden uns noch länger dieser gewaltigen
Aufgabe stellen müssen", sagte Tauber.
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Datum: 26.09.2015 - 07:00 Uhr
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